Marius Lindvik und Johann Andre Forfang für Sommer-Grand-Prix nominiert - erster Auftritt seit dem WM-Skandal
Update 06/08/2025 um 15:32 GMT+2 Uhr
Am kommenden Wochenende beginnt der Sommer-Grand-Prix der Skispringer in Courchevel (9. und 10. August). Johann Andre Forfang, Marius Lindvik und Kristoffer Eriksen Sundal sind dann erstmals seit dem Anzugskandal bei der Nordischen Ski-WM in Trondheim Anfang März wieder dabei. Die Sperren gegen insgesamt fünf norwegische Springer waren vom Weltverband FIS bereits im April aufgehoben worden.
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Quelle: Eurosport
Bei den Titelkämpfen in Norwegen hatten die Manipulationen der Anzüge Schlagzeilen gemacht. Unter anderem Forfang und Lindvik waren für den Rest der Saison gesperrt worden. Letzterer verlor zudem durch die Disqualifikation seine auf der Großschanze gewonnene Silbermedaille.
Die Suspendierungen von drei Funktionären des norwegischen Teams bleiben dagegen weiter bestehen.
Neben dem Trio Forfang, Lindvik und Sundal nominierte der norwegische Verband für das Sommer-Event in Courchevel auch Benjamin Oestvold und Fredrik Villumstad. "Wir haben gut trainiert. Jetzt freuen wir uns darauf, uns in einer Saison, in der viel auf dem Spiel steht und die Olympischen Spiele und die Skiflug-Weltmeisterschaften die Höhepunkte sind, mit der internationalen Konkurrenz zu messen", Sportdirektor Jan-Erik Aalbu gegenüber "NRK".
Das Event setzt den Startschuss für den Sommer-Grand-Prix mit weiteren Springen unter anderem in Wisla, Val Di Fiemme und zum Abschluss Ende Oktober in Klingenthal. Knapp einen Monat später beginnt die Weltcupsaison im norwegischen Lillehammer.
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Ermittlungen noch nicht abgeschlossen
Olympiasieger Lindvik sprach vor der Reise nach Frankreich vom "vielleicht härtesten Start in den Sommer meiner Karriere."
Die aktuelle Situation sei "einfach Mist", er habe "keine Ahnung", wann die Ermittlungen abgeschlossen sein werden. "Ich hoffe, es kommt nichts mehr. Ich finde, wir sind schon genug bestraft worden", so Lindvik.
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