Russische Skispringer verpassen Auftakt der Vierschanzentournee: Visa für Nazarov und Sadreev zu spät ausgestellt

Am Montag steht in Oberstdorf die erste Entscheidung der 74. Ausgabe der Vierschanzentournee auf dem Programm - und geht trotz richterlicher Entscheidung ohne russische Skispringer über die Bühne. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Visa von Danil Sadreev und Mikhail Nazarov nicht rechtzeitig ausgestellt werden konnten. Die Verzögerung ist vor allem mit Blick auf die Olympischen Spiele brisant.

Mikhail Nazarov ist in Oberstdorf nicht am Start

Fotocredit: Getty Images

Der sportliche Neustart verzögert sich: Mikhail Andreevich Nazarov und Danil Sadreev werden beim Auftakt der 74. Vierschanzentournee in Oberstdorf (16:30 Uhr im Liveticker) nicht an den Start gehen.
Obwohl der Internationale Skiverband (FIS) beiden Russen kürzlich die Teilnahme als neutrale Athleten erlaubt hatte, scheitert das Comeback vorerst an fehlenden Visa.
Die Reise nach Deutschland ist damit unmöglich, zwei Startplätze auf der Schattenbergschanze bleiben unbesetzt. "Die Unterlagen liegen noch in der Botschaft, ein Start in Oberstdorf ist ausgeschlossen", erklärte Nationaltrainer Yevgeniy Plekhov gegenüber der Nachrichtenagentur "TASS".
Hoffnung besteht lediglich für die weiteren Stationen der Tournee: Sollten die Visa rechtzeitig eintreffen, könnten Nazarov und Sadreev frühestens beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen ins Geschehen eingreifen.
Sportlich ist der Zeitverlust brisant. Die Vierschanzentournee zählt zu den wichtigsten verbliebenen Wettkampfserien im Rennen um die Olympia-Qualifikation für 2026. Für eine Olympia-Teilnahme sind zwei Ergebnisse in den Top 20 des Weltcups Pflicht.
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Quelle: Eurosport


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