Olympia 2026: Skispringerin Katharina Schmid will deutsche Fahne tragen – letzte Spiele ihrer Karriere

Für Skispringerin Katharina Schmid wäre die Rolle als deutsche Fahnenträgerin bei den am Freitag beginnenden Olympischen Spielen in Mailand und Cortina eine "Wahnsinnsehre". "Ich glaube, so eine Chance bekommt man wirklich nur einmal im Leben", sagte die siebenmalige Weltmeisterin, die nach der Saison ihre Karriere beenden wird, einen Tag vor der Abfahrt nach Italien in einer Medienrunde.

Schmid blickt auf Olympia: Große Emotionen und klare Ziele

Quelle: Eurosport

"Es wäre für mich etwas ganz Besonderes, gerade bei meinen letzten Olympischen Spielen. Das wäre schon sehr cool", sagt Schmid weiter.
Die Allgäuerin, die zu ihren vierten Spielen fährt, wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) neben Ramona Hofmeister (Snowboard) und Laura Nolte (Bob) als Fahnenträgerin nominiert.
Bei den Männern stehen Eishockey-Star Leon Draisiatl, Kombinierer Johannes Rydzek und Rodler Tobias Wendl zur Wahl.
Die öffentliche Abstimmung endet am Dienstag, am Donnerstag will der DOSB die deutschen Fahnenträger für die Eröffnungsfeier am Freitag bekannt geben.

Vorfreude statt Wehmut

Von Wehmut will Schmid vor ihren letzten Olympischen Spielen nichts wissen.
"Es ist tatsächlich nur Vorfreude", sagte die 29-Jährige, die 2018 und 2022 olympisches Silber von der Normalschanze gewonnen hatte: "Ich habe für mich entschieden, dass ich bereit bin für die letzten großen Male. Ich freue mich einfach riesig auf alles, was kommt und alles, was ich jetzt noch mitnehmen darf."
(SID)
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Emotionaler Schmid-Abschied auf Heimschanze in Oberstdorf

Quelle: Eurosport


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