Olympia 2022: Sophie Sorschag erst für Spiele in Peking nachnominiert und dann disqualifiziert

Die junge Österreicherin Sophie Sorschag kam plötzlich und unerwartet zu Olympia-Ehren - doch kaum in Peking, war ihr Spiele-Traum auch schon wieder geplatzt. Die österreichische Skispringerin war nachnominiert worden und kurzfristig in aller Hektik angereist, nach ihrem ersten Wettkampf-Sprung von der Normalschanze aber wurde sie disqualifiziert: Ihr schwarzer Anzug war nicht regelkonform.

Sophie Sorschag erlebt gebrauchten Tag in Peking

Fotocredit: Getty Images

"Die Abklebungen der Sponsoren waren der Grund", berichtete die Team-Weltmeisterin im "ORF" verzweifelt, "das darf man nicht. Das habe ich nicht gewusst." Auch von den Trainern habe sie niemand darauf hingewiesen. "Ich hatte schon einen anderen Anzug, aber es hat geheißen: Wenn es mit den Abklebungen geht, dann nehmen wir den."
Es ging nicht: Die olympischen Regeln sind da sehr streng, viel strenger als etwa im Weltcup. Für Sorschag endete damit ein ohnehin gebrauchter Tag vorzeitig.
Die 23-Jährige, die nach den positiven Corona-Tests von Weltcup-Spitzenreiterin Marita Kramer und Jacqueline Seifriedsberger nachgerückt war, hatte nur den einen Probesprung, um sich mit der Schanze und den Bedingungen anzufreunden.
Den ersten Durchgang verpatzte sie, landete schon bei 73,5 m - 34,5 m hinter der Bestweite. Und dann war auch noch der Anzug verkehrt.
(SID)
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Quelle: Eurosport

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