Auch Markus Eisenbichler kommt mit der Schanze noch nicht zurecht. Der 30-Jährige wurde in einer wegen starker Aufwinde mehrfach unterbrochenen Qualifikation nur 23. (91,0m/90,8 Punkte).
Skisprung-Experte Werner Schuster analysierte den Sprung hinterher bei Eurosport: "Es stimmt nicht ganz. Er hat immer kurz nach dem Schanzentisch eine Stehphase, sein Oberkörper hat nie weiter rotiert."
Eisenbichler "hätte ein Erfolgsgeheimnis sehr geholfen", glaubt der ehemalige deutsche Bundestrainer: "Das ist eine enge Kiste, dass bis morgen noch der Turnaround kommt."
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Der Oberbayer selbst blieb trotz der durchwachsenen Sprünge gelassen. Bei Eurosport meinte Eisenbichler: "Wir versuchen, gut Ski zu springen. Ich lasse mir ohnehin von niemandem Druck machen. Daher bin ich immer noch sehr entspannt."

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Werner Schuster hat bei Karl Geiger Hoffnung

Bei Geiger hat Schuster etwas mehr Hoffnung: "Er steigert sich langsam, vom Absprung her war es sein bester Sprung." Allerdings habe auch der Gesamtweltcupführende noch einige Sorgen.
"Er hat sehr stark die Skier aufgekantet und musste mit den Armen korrigieren. Es ist nicht der Karl, den wir kennen. Ich würde sagen, wir lassen uns überraschen", erklärte der Eurosport-Experte: "Es ist alles drin." Geiger selbst meinte im Anschluss gegenüber Eurosport: "Es ist auch für uns schwer einzuordnen. Es ist auffällig, dass das gesamte Team Probleme hat - irgendwo haben wir da den Hund drin."
Knapp hinter der deutschen Nummer eins wurde zudem Stephan Leyhe 11. (95,5 m/101,6). Der vierte Deutsche Constantin Schmid qualifzierte sich mit Platz 39 (86,5m/76,0) ebenfalls für die Entscheidung am Sonntag (ab 12:00 Uhr im Free-TV bei Eurosport 1 und bei Eurosport auf Joyn).

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Einziger Chinese scheidet in Qualifikation aus

Hinter Lindvik landete dessen norwegischer Landsmann Robert Johansson (103,0m/116,6 Punkte) auf Rang zwei. Piotr Zyla aus Polen wurde Dritter (102,5m/112,1). Japans Topfavorit Ryoyu Kobayashi (99,0m/111,4) kam auf Platz vier.
Unter den drei ausgeschiedenen Springern unter 53 Startern war auch in Song Qiwu der einzige Chinese. Der frühere Hürdenläufer, der vom finnischen Startrainer Mika Kojonkoski für das Skispringen entdeckt worden war, wurde mit 61,5 m abgeschlagen Letzter.

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(mit SID)

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