Olympia 2022: Skispringer Karl Geiger muss bei den ersten Trainings in Peking Federn lassen

Skispringer Karl Geiger ist sehr durchwachsen in seine Gold-Mission bei den Olympischen Winterspielen in Peking gestartet. Am ersten Trainingstag von der Normalschanze in Zhangjiakou belegte der 28 Jahre alte Skiflug-Weltmeister aus Oberstdorf nur die Plätze 20, 21 und 22. Bereits am Sonntag werden bei den Männern die ersten Medaillen vergeben.

Karl Geiger beim Training für den ersten olympischen Wettkampf.

Fotocredit: Getty Images

"Ich habe nicht so gut reingefunden, es war auch sehr, sehr kalt. Jetzt müssen wir schauen, was schiefgelaufen ist, und dann weitermachen", sagte Geiger.
Die erste Entscheidung der Skisprung-Männer fällt am Sonntag ab 12.00 Uhr (live im Free-TV bei Eurosport 1 und bei Eurosport auf Joyn!).
Bester Deutscher am späten Donnerstagabend (Ortszeit) bei Minusgraden unter 20 Grad war Markus Eisenbichler (Siegsdorf) mit den Plätzen 12, 10 und 10. Constantin Schmid (Oberaudorf) sorgte als Achter im ersten Durchgang für die beste Einzelplatzierung, kam danach aber nur auf Rang 27 und 25. Stephan Leyhe (Willingen/24., 29., 26.) sprang solide.

Aufgebot wird am Freitagabend benannt

Die schlechtesten Karten im Rennen um einen der vier deutschen Startplätze für die Qualifikation am Freitag (7.20 Uhr, live im Free-TV bei Eurosport 1 und bei Eurosport auf Joyn!) hat Routinier Pius Paschke (Kiefersfelden), der in allen drei Runden hinten lag (33., 47., 33.).
Nach drei weiteren Trainingssprüngen benennt Bundestrainer Stefan Horngacher am Freitagabend sein Aufgebot. Die Trainingsrunden gewannen am Donnerstag Manuel Fettner (Österreich), Halvor Egner Granerud (Norwegen) und Jewgeni Klimow (ROC).
Stark startete der je dreifache Olympiasieger und Vierschanzentourneegewinner Kamil Stoch (Polen). Nach zuletzt schwachen Leistungen sprang er am Donnerstag auf der kleinen Olympiaschanze immer mindestens 100 Meter (102,5 m, 100,0 m, 100,0 m).
(SID)
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Quelle: Eurosport

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