Der deutsche Hoffnungsträger Karl Geiger kam zum Auftakt der modernen und lukrativen Sprungserie mit insgesamt 16 Wertungssprüngen auf den vier berühmtesten Schanzen Norwegens nur auf den 13. Rang. Der Oberstdorfer, der wie die meisten Topspringer mit ungünstigen Windbedingungen zu kämpfen hatte, schielt noch auf den Sieg im Gesamtweltcup.
Der derzeit führende Stefan Kraft aus Österreich, Raw-Air-Sieger von 2017, belegte in der Quali am Freitag den sechsten Platz. Auch die weiteren deutschen Starter qualifizierten sich für das Einzelspringen am Sonntag. Stephan Leyhe (Willingen) wurde Zwölfter, Pius Paschke (Kiefersfelden) belegte den 22. Platz.
Oslo
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Dreifach-Weltmeister Markus Eisenbichler (Siegsdorf) flog nur auf Rang 31, dahinter rangierten Martin Hamann (Aue/33.) und der frühere Weltmeister Severin Freund (Rastbüchl/35.). Vor der Einzelentscheidung in Oslo steht am Samstag noch der Teamwettbewerb an.
Wegen der Risiken durch das Coronavirus hatten die Organisatoren auf Anraten der Behörden entschieden, die Wettkämpfe vor leeren Rängen auszutragen. Die weiteren Stationen der Tour in Lillehammer, Trondheim und Vikersund sind zunächst noch nicht betroffen.
Die Raw Air ist vor allem finanziell reizvoll für die Springer. Satte 100.000 Euro beträgt das Preisgeld, alleine der Sieger erhält 60.000. Für den Vierschanzentournee-Champion gibt es mit rund 18.500 Euro nicht einmal ein Drittel.
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