Planica: Karl Geiger verliert ersten Showdown gegen Kobayashi - Jelar gewinnt bei slowenischem Vierfachsieg

Karl Geiger hat beim Weltcup-Finale in Planica den ersten Showdown um den Gesamtweltcup gegen Ryoyu Kobayashi verloren. Der Oberstdorfer erreichte beim Einzelfliegen am Freitag nach Flügen auf 213 und 232,5 Metern nur Rang zwölf, während Kobayashi Fünfter wurde. Nicht zu halten waren beim Heimspiel die Slowenen, die einen furiosen Vierfachsieg feierten. Der Tagessieg ging an Ziga Jelar.

"Geht doch!" Geiger betreibt im Finale Schadensbegrenzung

Quelle: Eurosport

Durch den fünften Platz vergrößerte Ryoyu Kobayashi seinen Vorsprung auf Karl Geiger von 66 auf 89 Punkten. Bei nur noch einem ausstehenden Einzelwettkampf sind Geigers Chancen doch noch die große Kristallkugel zu gewinnen, enorm gesunken.
Der Oberstdorfer muss das letzte Saisonspringen am Sonntag definitiv gewinnen, Kobayashi darf dagegen nicht in die Top 20 springen.
Ganz vorne räumte der Gastgeber kräftig ab: Ziga Jelar holte den ersten Weltcupsieg seiner Karriere vor Peter Prevc, Anze Lanisek und Timi Zajc, das Quartett verwandelte die Arena im Tal der Schanzen in ein Tollhaus.
Einen Vierfachsieg hatte es zuletzt 1980 durch die Österreicher Armin Kogler, Hubert Neuper, Toni Innauer und Klaus Tuchscherer im kanadischen Thunder Bay gegeben.
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Tollhaus Planica: Jelar triumphiert bei slowenischem Vierfachsieg

Quelle: Eurosport

Wellinger fliegt im Finale auf 241,5 Meter

Geiger lag auf der Letalnica, auf der er 2020 Weltmeister geworden war, nach einem Sprung auf 213,0 m zunächst nur auf Rang 19, ehe er mit 232,5 m noch Schadensbegrenzung betrieb.
Insgesamt enttäuschte das deutsche Team: Neben Karl Geiger erreichte nur Andreas Wellinger den zweiten Durchgang.
Der Ruhpoldinger beendete den Wettkampf jedoch mit einem sehr guten Gefühl. Im Finale flog der 26-Jährige mit einer sehr hohen Flugkurve auf fantastische 241,5 Meter. Am Ende wurde er 19. "Extrem geil", kommentierte Wellinger seinen zweiten Flug in der "ARD".
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Ein Flug für die Seele: Wellinger segelt auf fantastische 241,5 Meter

Quelle: Eurosport

Constantin Schmid (31.), Severin Freund (32.) und Markus Eisenbichler (34.) schieden dagegen aus, Stephan Leyhe war bereits in der Qualifikation gescheitert.

Slowenien großer Favorit fürs Teamfliegen

Vor dem letzten Einzelspringen am Sonntag findet am Samstag (10:00 Uhr live im Free-TV bei Eurosport 1 und bei Eurosport auf Joyn!) ein Teamwettbewerb statt. Nach dem heutigen Vierfachsieg gehen die Slowenen als haushoher Favorit in die Teamentscheidung.
(mit SID)
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Schmid trumpft auf: "Da bleibt ihm die Banane stecken"

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