Skispringen bei Olympia 2018: Janne Ahonen schreibt in Pyeongchang Geschichte

Skisprung-Oldie Janne Ahonen hat bei Olympia 2018 finnische Sportgeschichte geschrieben. Mit der Qualifikation für die Normalschanze in Pyeongchang startete der 40-Jährige, der sein Olympia-Debüt 1994 in Lillehammer feierte, in seine siebten Olympischen Winterspiele. Dies gelang bis heute keinem finnischen Athleten, weder bei den Sommer- noch bei den Winterspielen.

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Ahonen, der in der Quali zur Normalschanze auf einen geteilten 37. Rang flog, zeigte sich von seinem Meilenstein wenig beeindruckt: "Solche Dinge zähle ich nicht. Ich hatte eine lange Karriere und einige erfolgreiche Jahre, aber darüber denke ich nicht so oft nach."
Für Gold reichte es für die Skisprunglegende bei Olympia bisher noch nicht. Mit dem Team holte er in Salt Lake City 2002 und in Turin 2006 jeweils Silber. Im Einzel schrammte er 1998 in Nagano, sowie in Salt Lake City und Turin hauchdünn an einer Medaille vorbei. Bei allen drei Wettkämpfen wurde er Vierter.

Janne Ahonen: "Nur die Liebe zum Skispringen"

Dass er in Südkorea nicht zu den Favoriten auf eine Medaille zählt, ist ihm bewusst. Im Vorfeld der Spiele sagte der finnische Fahnenträger:
"Es ist nur die Liebe zum Skispringen. Das ist der einzige Grund, warum ich das noch tue."
Ob er allerdings noch Körner für seine achte Teilnahme hat, ist nicht sicher. Der zweimalige Weltmeister mehr und mehr unter der hohen Belastung des Leistungssports:
Alleiniger Rekordhalter ist Ahonens Skisprung-Konkurrent Noriaki Kasai. Der japanische "Flugsaurier" steht in Südkorea vor seinen achten Olympischen Spielen. Anders als beim Finnen ist für den japanischen Fahnenträger noch kein Ende in Sicht. Der 45-Jährige will "noch fünf Jahre, oder sogar zehn" weitermachen.
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