"Es ist gut zu wissen, dass man vorne mit dabei ist, wenn man ordentliche Sprünge zeigt", sagte Geiger, der zuvor sechsmal in Folge die Top Ten verpasst hatte.
In Abwesenheit der Topstars aus Österreich und Slowenien lag Geiger zunächst auf Rang vier, dann aber wurde auch der schon als Gewinner gefeierte Norweger Halvor Egner Granerud disqualifiziert.
Der Sieg im einzigen Kleinschanzen-Springen des Winters ging in einer engen Entscheidung somit an den Japaner Ryoyu Kobayashi (257,9 Punkte) vor Tournee-Triumphator Kamil Stoch (Polen/256,3) und Geiger (255,7).
Zakopane
Eisenbichler und Co. vor WM in der Krise: "Habe eine extreme Wut"
15/02/2021 AM 11:28
Eine Woche zuvor waren die DSV-Adler in Zakopane noch ohne Top-Ten-Ergebnis geblieben, nun überzeugte auch Pius Paschke als Siebter. "Für uns war das ein sehr guter Tag. Karl kann ganz vorne mitspringen, wir können definitiv zufrieden sein", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher. Einmal mehr wurde Geiger seinem Ruf als "Kleinschanzen-Karle" gerecht, den er eigentlich mit dem Triumph bei der Skiflug-WM abgelegt hatte.

Eisenbichler erklärt seine Disqualifikation

Nicht zufrieden durfte dagegen Eisenbichler sein, der nach seinem Malheur auf Rang 30 zurückgestuft wurde. "Ich habe nach dem ersten Durchgang geschwitzt, und dann war der Anzug etwas zu groß. Leider konnte ich mich nicht mehr umziehen. Aber ich bin nicht traurig, so etwas passiert eben", sagte der zweimalige Saisonsieger, der ohne die Disqualifikation wohl um Rang zehn gelandet wäre.
Constantin Schmid empfahl sich derweil als Zwölfter für ein sechstes deutsches WM-Ticket, über das Horngacher noch entscheiden muss. Der bereits für die Titelkämpfe nominierte Severin Freund landete auf Rang 14, Martin Hamann verpasste als 34. dagegen den zweiten Durchgang.
Letzter Wettkampf vor der WM ist am Samstag ein Mixed, bei dem zwei Frauen und zwei Männer ein Team bilden. Horngacher nominierte am Freitag Geiger und Paschke, Eisenbichler muss somit zuschauen.

Frauen: Takanashi verlängert Siegesliste

Bei den Frauen hatte zuvor Anna Rupprecht an gleicher Stelle als 13. für das beste DSV-Ergebnis gesorgt. Im Kampf um das fünfte deutsche WM-Ticket punktete Luisa Görlich mit Rang 18 gegenüber Selina Freitag, die sich mit dem 24. Platz begnügen musste. Olympiasiegerin Carina Vogt und die WM-Zweite Katharina Althaus waren nicht am Start, um daheim am WM-Schliff zu feilen.
Ihren 60. Weltcupsieg feierte die Japanerin Sara Takanashi.
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(SID)
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