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Raw Air 2025: Andreas Wellinger geht als Führender in den Finaltag von Vikersund - Drama von 2017 dient als Warnung
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Publiziert 15/03/2025 um 23:10 GMT+1 Uhr
Andreas Wellinger hüpfte nach seinem Traumflug den Kollegen in die Arme, nach der schlimmsten Woche der Skisprung-Historie verspürte der DSV-Adler endlich Freude pur. "Es war ziemlich geil", sagte Wellinger bei Eurosport nach dem Sieg beim Skifliegen in Vikersund, wo er sich vom Skandal um das norwegische Team nicht irritieren ließ und die Führung der Raw Air übernahm. Doch Wellinger ist gewarnt.
Prevc stürzt nach 239 Metern, Wellinger triumphiert - Highlights
Quelle: Eurosport
"Ich bin mit dem Druck gut klar gekommen, bin einfach bei meinem Sprung geblieben", sagte Wellinger über den ersten deutschen Weltcupsieg nach genau drei Monaten in einem 127 Minuten dauernden Marathon-Wettkampf, "auch wenn der zweite Durchgang wegen des Windes doch sehr lang war."
Der 29-Jährige setzte sich nach einer überzeugenden Qualifikation am Freitag tags darauf mit Flügen auf 228,0 und 229,5 (436,1 Punkte) souverän vor den Slowenen Timi Zajc (427,8) und Anze Lanisek (422,7) durch.
Für den zweimaligen Olympiasieger war es der insgesamt neunte Weltcupsieg und der erste auf einer Flugschanze.
In zähen und von mehreren Pausen wegen wechselnder Winde unterbrochenen Wettkampf lag Wellinger bereits nach dem ersten Durchgang vorne und zeigte im Finale keine Nerven.
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Wellinger nach Sieg überglücklich: "Ziemlich geil"
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In der Gesamtwertung der Raw-Air-Tournee setzte sich der Bayer an die Spitze und hat beim Abschlussfliegen am Sonntag gute Chancen auf die Siegprämie von 60.000 Euro.
Wellinger: Bittere Erinnerungen an Raw Air 2017
"Ich weiß, wie es ist, hier bis zum letzten Sprung der Führende zu sein", sagte Wellinger, der 2017 den Raw-Air-Gesamtsieg dramatisch verpasst hatte.
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Traumflug auf Monsterbakken: Wellinger triumphiert in Vikersund
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Der Bayer kam bei schwierigen Bedingungen und wenig Anlauf im Finale nur auf 166 Meter und gab damit den greifbar nahen Triumph aus der Hand.
Er sei "stinksauer", entfuhr es Wellinger damals. Diese Geschichte soll sich nun, acht Jahre später, keinesfalls wiederholen. "Ich gehe deshalb hier Flug für Flug an", so Wellinger.
Zweiter Saisonsieg nach Kuusamo gibt Auftrieb
Der zuvor letzte deutsche Sieg im Weltcup war Pius Paschke am 15. Dezember in Titisee-Neustadt gelungen, danach hatten die DSV-Adler und vor allem Paschke viele Wochen lang im Leistungsloch gesteckt.
- Das Finale der Raw Air 2025 live und auf Abruf auf discovery+
Am Freitag hatte Karl Geiger als Dritter in Oslo für den ersten deutschen Podestplatz seit Paschkes Sieg gesorgt.
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"I love this!" Eisenbichler glänzt im Finale von Vikersund
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Wellinger hatte zuvor in dieser Saison nur einmal im Weltcup auf dem Podest gestanden - bei seinem Abbruchsieg im Kuusamo Anfang Dezember.
Wellinger mit "Fluss, Entschlossenheit und mit Leichtigkeit"
Nun aber führt der zweimalige Olympiasieger überraschend die Raw-Air-Wertung mit einem Vorsprung von 15,9 Punkten auf Ryoyu Kobayashi aus Japana an. Dahinter folgt das slowenische Trio um Domen Prevc (-31,6 Punkte), Anze Lanisek (-32,7) und Timi Zajc (-38,8).
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Sturz nach Bestweite: Prevc schmeißt Raw-Air-Hoffnungen weg
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Allesamt absolute Topflieger, die Wellinger noch fürchten muss. Die besten Karten aber hat der DSV-Adler - und auch die nötige Überzeugung.
Er sei mit "Fluss, Entschlossenheit und mit Leichtigkeit" auf dem Monsterbakken unterwegs gewesen, wie der 29-Jährige im Eurosport-Interview erklärte.
Gelingt es Wellinger, dies auch am Sonntag (Quali ab 15:05 und Wettkampf ab 16:35 live im TV bei Eurosport und auf discovery+) zu zeigen, dürfte ihm der Raw-Air-Titel nur schwer zu nehmen sein.
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(mit SID)
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"Wow!" Wellinger segelt zur Halbzeitführung in Vikersund
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