Die 19-Jährige habe "auf brutale Weise eine Medaille verpasst", meinte Goldberger weiter.
Direkt vor der Österreicherin war am Donnerstag beim Wettbewerb von der Normalschanze um zwei Luken verkürzt worden, aus Sicht des österreichischen Verbandes ÖSV völlig zu Unrecht.
Kramer hatte nach ihrem Schanzenrekord im ersten Durchgang geführt, fiel nach der Verkürzung des Anlaufs im Finale aber auf den vierten Rang zurück. Dieser Eingriff der Jury sei aus Sicht von Goldberger "sicher nicht fair" gewesen.
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"Für mich gab es keinen Grund noch einmal eine Luke runterzugehen. Wir waren in diesem Durchgang noch weit weg von der Hillsize. Und ein Blick auf die Windpunkte zeigte, dass alle Springerinnen Rückenwind hatten", erklärte der Skiflug-Weltmeister von 1996.
Er unterstelle zwar "niemandem Absicht. Aber es hat sich wieder gezeigt, dass man bei den Besten nicht mehr den Anlauf verändern darf. Damit greift die Jury direkt in den Wettkampf ein", so Goldberger.
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