British Open 2023: Mark Selby glänzt im Halbfinale, Mark Williams kommt dank Arbeitssieg weiter

Mark Selby und Mark Williams bestreiten am Sonntag das Finale der British Open in Cheltenham. Im Halbfinale zeigte Mark Selby eine echte Gala. Er fertigte Xiao Guodong mit 6:0 ab. Selby spielte dabei überragend. Seine Lochquote betrug über 95 Prozent, aber auch seine Safeties waren scharf wie ein Rasiermesser. Mehr Mühe hatte Mark Williams. Der schlug im Halbfinale Hossein Vafaei mit 6:3.

Mark Selby

Fotocredit: Getty Images

Selby übernahm von Anfang an die Kontrolle über das Match. Dank Breaks von 64 und 94 Punkten zog er auf 2:0 davon. Xiao Guodong hatte bis dahin nur einen Ball gelocht.
Erst im dritten Frame bekam Xiao eine echte Chance, aber der Chinese verschoss einen relativ leichten gelben Ball.
Selby nahm auch in der Folgezeit den Fuß nicht vom Gaspedal. Nach seinen Breaks von 123 und 61 Punkten führte er mit 5:0. Erst im sechsten Frame bekam Xiao wieder eine Chance, doch nach 47 Punkten verschoss er prompt wieder einen Routine-Ball. Damit war sein Schicksal besiegelt.
Williams knüpfte dagegen nicht an die Gala aus dem Viertelfinale an. Sein Halbfinal-Erfolg über Hossein Vafaei war eher ein Arbeitssieg. Ihm habe die Kraft gefehlt, erklärte Williams später. Eigentlich habe Vafaei nur noch zugreifen müssen, doch der sei zu seinem Glück ebenfalls eingebrochen.

Hossein Vafaei lässt einige Chancen liegen

In den Schlüsselmomenten war der Waliser der bessere Spieler, obwohl Vafaei das flüssigere Snooker präsentierte und mehr Breaks schaffte. Williams hatte die ersten beiden Frames gewonnen, verpasste aber das mögliche 3:0. Er verschoss Schwarz als Freeball. Vafaei räumte die Farben zum 1:2 ab und glich dann auch aus.
Im fünften Frame verschoss Vafaei ein Double und ermöglichte Williams so das 3:2. Auf Schwarz erhöhte der Waliser dann auf 4:2, nachdem Vafaei eine Vielzahl an Chancen nicht genutzt. Dann aber brillierte der Iraner mit seiner 135, seinem 100. Century-Break. Er ist damit der 79. Spieler, der diese Grenze erreicht hat.
Im nächsten Frame verschoss Vafaei aber zweimal Schwarz vom Spot, und mit einer 62 erhöhte Williams auf 5:3. Mit einer 71er-Clearance, seinem höchsten Break im Match, machte er seinen Sieg perfekt. Damit steht Williams am Sonntag zum 40. Mal in seiner Karriere im Finale eines Ranglisten-Turnieres. Dort wartet Selby.
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Über zwei Banden: Lisowski staubt Fluke gegen Selby ab

Quelle: Eurosport

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