German Masters: Judd Trump steht nach Aufholjagd im Finale - Jack Lisowski macht kurzen Prozess

Judd Trump und Jack Lisowski treffen im Finale des German Masters aufeinander. Beide hatten bereits vor Weihnachten das Endspiel beim World Grand Prix bestritten. Zum ersten Mal seit 1995 bestreiten damit die zwei selben Spieler das Finale bei aufeinanderfolgenden Ranglisten-Turnieren. In der Vorschlussrunde des German Masters schlug Trump Barry Hawkins 6:5. Lisowski gewann gegen Tom Ford 6:2.

Judd Trump

Fotocredit: Getty Images

Judd Trump erreichte das Finale in Milton Keynes erst nach einem mitreißenden und dramatischen Comeback.
Der Traum von der erfolgreichen Titelverteidigung schien geplatzt, als er mit 1:5 in Rückstand geraten war. Barry Hawkins war bis dahin der bessere Spieler. Er hatte das Match mit einer 101 begonnen und spielte im sechsten Frame eine 140 - das höchste Break dieser Woche. Aber auch die umkämpften Frames holte sich Hawkins.
Ab dem siebten Frame war Trump dann aber nicht mehr wiederzuerkennen. Dank Breaks von zweimal 131 und genau 100 Punkten flog er auf 4:5 heran. Hawkins hatte in diesen Frames nicht den Hauch einer Chance. Die bekam er erst im zehnten Frame wieder, doch nach 30 Punkten verschoss er eine Rote auf die Mitte. Aus einem schweren Bild zauberte Trump ein Break von 67 Punkten, das am Ende zum Ausgleich reichte.
Der Decider war wieder umkämpft, aber dieses Mal setzte Trump die Akzente und gewann den Frame am Ende klar.
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Fluke über den gesamten Tisch: Was für ein Dusel für Trump

Quelle: Eurosport

Lisowski lässt nichts anbrennen

Jack Lisowski erwischte auch im Halbfinale einen guten Start, aber dieses Mal musste er am Ende nicht zittern. Tom Ford spielte über weite Strecken zwar gut mit, hatte aber gerade bei Schlüsselbällen seine Probleme und vergab mehrfach eine klare Führung im Frame.
Lisowski war mit 3:0 in Führung gegangen, aber er gab wieder einmal wie in den Runden zuvor den vierten Frame ab. Den holte Ford mit einer 104.
Schon im fünften Frame stellte Lisowski die Weichen auf Sieg. Ford war mit 60:0 in Führung gegangen, ehe er Blau verschoss. Mit einer coolen Clearance von 62 Punkten holte Lisowski auf Schwarz das 4:1.
Zwar verkürzte Ford dank einer 65 auf 2:4, doch im siebten Frame ließ er wieder eine Führung durch die Hände gleiten, als er nach einer 45 Pink mit dem Hilfsqueue verschoss. Lisowski konterte mit einer Clearance von 81 Punkten und machte im nächsten Durchgang mit einer 87 den Sieg perfekt.
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Trump setzt Gesetze der Physik scheinbar außer Kraft

Quelle: Eurosport

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