Masters 2025 - Weltmeister Kyren Wilson scherzt über Shaun Murphy: "Ist ein alter Mann, er braucht das mehr als ich"
VonLukas Fegers
Publiziert 21/01/2025 um 14:02 GMT+1 Uhr
Im Finale des Masters musste sich Kyren Wilson seinem englischen Landsmann Shaun Murphy mit 7:10 geschlagen geben. Während der amtierende Weltmeister seinen ersten Titel beim Triple-Crown-Turnier im Alexandra Palace verpasste, wiederholte der "Magier" seinen Coup - zehn Jahre nach dem ersten Triumph. Für Murphys Leistung fand Wilson lobende Wort, konnte sich einen Seitenhieb aber nicht verkneifen.
Endlich am Ziel: Murphy jubelt mit Masters-Trophäe
Quelle: Eurosport
"Ich will nicht respektlos gegenüber Shaun sein, aber er ist jetzt ein alter Mann. Also braucht er das mehr als ich", scherzte der Weltranglistenzweite über seinen neun Jahre älteren Finalgegner: "Ich bin jetzt 33 und komme in meine besten Jahre."
Die Wiederauferstehung von Murphy, wie es Eurosport-Experte Rolf Kalb in seinem Blog formuliert, beeindruckt allerdings auch Wilson. Dieser habe sich beim Masters herausragend präsentiert.
In diesem Zuge äußerte Wilson indes Selbstkritik an seiner eigenen Final-Leistung: "Ich habe es Shaun heute einfach zu leicht gemacht, ich habe ihm oft die Bälle zugeworfen. Das kann man nicht machen, wenn man weiß, wie gut Shaun diese Woche gespielt hat."
Nachdem Murphy im Halbfinale mit einem Maximum Break geglänzt hatte, spielte sich "The Magician" auch im Endspiel zeitweise in einen Rausch. Dort machte er im finalen Frame mit seinem vierten Century Break schließlich seinen zweiten Masters-Titel der Karriere perfekt.
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Kyren Wilson (l.) zeigte sich als fairer Verlierer - trotz eines Scherzes über Shaun Murphy.
Fotocredit: Getty Images
Wilson heiß aufs German Masters
"Alle Achtung vor Shaun, dass er es mit einem Century für die Fans beendet hat. Gut gemacht", lobte Wilson nach seiner 7:10-Niederlage und zeigte sich als fairer Verlierer.
Positive Worte fand er anschließend ebenfalls für seine eigene Comeback-Mentalität. "Ich habe bewiesen, warum ich Weltmeister bin. Ich habe so hart gekämpft, wie ich konnte. Beim Stand von 8:4 hätten mich wahrscheinlich viele Leute schon abgeschrieben", erklärte Wilson.
Zwar sei ein zweiter Platz beim Masters nicht das, was er angepeilt habe, "aber nächste Woche haben wir Berlin. Also werde ich es in Deutschland krachen lassen."
Beim German Masters im Berliner Tempodrom (live bei Eurosport und discovery+) trifft Wilson am kommenden Montag auf den Chinesen Cheung Ka Wai. Wenig später startet auch Murphy gegen den Schotten Liam Graham ins Ranglistenturnier.
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134:0 - Murphy begeistert mit Century Break im Finale
Quelle: Eurosport
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