Entgegen seiner Darbietung in der dritten Session, setzte der 46-Jährige gleich zu Beginn eine Duftmarke und entschied das 26. Frame mit einem 81er-Break für sich.
Kurz darauf schickte sich O’Sullivan dazu an, einen Fehler seines Gegenübers auszunutzen. Trump verpasste beim Stand von 12:0 Schwarz nur knapp und überließ seinem Gegner daraufhin die Chance zum nächsten Frame. O’Sullivan machte kurzen Prozess und baute seine Führung mit einem 88er-Break auf 16:11 aus.
Trump brachte sich im 28. Frame mit einer langen Roten wieder ins Spiel und verkürzte zwischenzeitlich auf 12:16. Doch seine Hoffnung auf eine Aufholjagd wurde im Keim erstickt, als O'Sullivan wenig später durch ein 75er-Break nur noch ein Frame von seinem siebten WM-Titel entfernt war.
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Im 30. Frame machte Trump seinem Kontrahenten noch einen Strich durch die Rechnung und vollendete das 109. Century des Turniers. Dies war gleichbedeutend mit einem neuen Rekord. Der Engländer hatte den bisherigen Bestwert von 108 zuvor selbst eingestellt.
Nach der Rekord-Einlage des 32-Jährigen ließ sich O'Sullivan seine historische Chance aber nicht mehr nehmen und marschierte auf seinen siebten WM-Titel zu. Nach dem Verwandeln des Frame-Balls wurde jede gelochte Kugel des jetzigen Rekordweltmeisters (gemeinsam mit Hendry) von den Zuschauern lautstark bejubelt.
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