Snooker-WM - Ronnie O'Sullivan kündigt Pause nach Finale gegen Trump an: "Brauche einen Detox"

Ronnie O'Sullivan hat angekündigt, nach dem WM-Finale gegen Judd Trump eine Snooker-Pause einzulegen. "Dieses Turnier bedeutet 17 Tage Stress. Ich brauche einen Detox", sagte der 46 Jahre alte Engländer bereits vor dem Endspiel gegen seinen Landsmann im Crucible Theatre. Seit dem Auftakt in England am 16. April spielte "The Rocket" unglaubliche 95 Frames - und verlor dabei keine einzige Session.

Snooker-WM: Ronnie O'Sullivan braucht nach dem Turnier im Crucible Theatre eine Snooker-Pause

Fotocredit: Getty Images

Besonders die Atmosphäre im legendären Crucible-Theatre in Sheffield, wo die Weltmeisterschaft seit 1977 ausgetragen wird, bedeutet eine besondere Herausforderung für die Spieler. "Ich finde dieses Turnier sehr schwierig. Dieser Ort spielt deinem Kopf Streiche. Es ist sehr hart", gab der sechsmalige Weltmeister zu.
Auf dem Weg ins Endspiel gegen Trump schaltete er David Gilbert, Mark Allen, Stephen Maguire und John Higgins aus allesamt souverän aus. Ein Mammutprogramm, das am 46-Jährigen nicht spurlos vorbeiging. "Es sind 17 Tage. Es ist sehr hart. Manche Spieler stecken das leichter weg als andere", erklärte O'Sullivan und fügte an: "Dieses Turnier ist in gewisser Weise ein Zirkus."
Dennoch wollte er seine Aussagen vor dem Endspiel nicht als eine Art Rücktrittsankündigung missverstanden wissen und erklärte: "Ich fühle mich nicht müde, es ist einfach nur ein schwieriges Turnier."
Entsprechend blank lagen die Nerven bereits am Sonntagabend im achten Frame des Finals. Ronnie O'Sullivan wurde von Schiedsrichter Olivier Marteel verwarnt - es kam zu einer intensiven Diskussion, die auch Gegner Trump missfiel. Nach der ersten Session verließ O'Sullivan den Innenraum, ohne Marteel die Hand zu schütteln.
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Verwarnung mitten im Frame: O'Sullivan und Trump von Referee genervt

Quelle: Eurosport

O'Sullivan greift nach dem siebten WM-Titel

Auf Nachfrage von Eurosport schimpfte er in Richtung des Belgiers: "Ich denke, er sucht nur nach Ärger." Doch auch durch den Zwischenfall in der ersten von maximal vier Sessions ließ sich der Superstar des Sports, den Halbfinal-Gegner Higgins jüngst als den "GOAT" bezeichnete, nicht nachhaltig aus der Ruhe bringen.
Vor seinem "Snooker-Entzug" greift O'Sullivan am Montag im Crucible Theatre zuerst noch nach dem siebten WM-TItel seiner Karriere. Nur ein einziges Mal verlor der Engländer ein Endspiel in Sheffield (2014 unterlag er Mark Selby).
Und auch in diesem Jahr liegt er erneut voll auf Kurs. Nach zwei Sessions führt der Weltranglistenerste 12:5 und geht mit einem komfortablen Vorsprung in die dritte Session (14:00 Uhr bei Eurosport im TV und bei Eurosport auf Joyn+). Nur sechs Frames fehlen O'Sullivan noch, um die Marke des legendären Schotten Stephen Hendry einzustellen.
Die Entscheidung könnte also bereits in der Nachmittagssession fallen.
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Drittes Century im Finale! O'Sullivan bestraft Trumps Patzer gnadenlos

Quelle: Eurosport

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