Snooker

O'Sullivan gesteht: Neun Jahre der Karriere verschwendet

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Ronnie O'Sullivan reacts during his defeat against James Cahill in the opening round of the world snooker championship at Crucible Theatre on April 23, 2019 in Sheffield, England.

Fotocredit: Getty Images

VonRobert Bauer
20/04/2020 Am 12:14 | Update 23/04/2020 Am 13:36

Ronnie O'Sullivan hat im Eurosport-Podcast "The Break" exklusiv verraten, dass er aufgrund seines exzessiven Lebensstils neun Jahre seiner Profikarriere verschwendet habe. "Es gab vielleicht neun meiner 27 Jahre als Spieler, in der ich mental nicht bereit war", erklärte er. O'Sullivan hatte in der Vergangenheit mit Depressionen, Alkoholismus und Drogenmissbrauch zu kämpfen.

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Der 44-Jährige glaubt, dass sein Lebensstil auch der Hauptgrund dafür war, dass er seinen ersten Weltmeistertitel erst 2001 gewann, nachdem er bereits 1993 als 17-Jähriger die UK-Championship und zwei Jahre später das Masters für sich entscheiden konnte.

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"Ich habe ziemlich viel gefeiert. Die Snooker-Saison war von September bis Mai und die Weltmeisterschaft war das letzte Turnier des Jahres. Wenn ich eine schlechte Session hatte, hatte ich das Gefühl, je früher es vorbei ist, desto eher kann ich mit meinen Freunden Spaß haben", erklärte Ronnie O'Sullivan. #

O'Sullivan: "Vielleicht habe ich etwas Zeit verloren"

Auf die Frage, was er in seiner Snooker-Karriere am meisten bereue, antwortete "The Rocket":

Die Zeit zwischen 1995 und 2000, weil ich glaube, dass ich meine Zeit nicht richtig dem Snooker gewidmet habe. Vielleicht habe ich dort etwas Zeit verloren. Genau wie zwischen 2005 und 2007, als ich 32 Monate lang kein Ranglistenturnier gewinnen konnte und von 2009 bis 2011.

Letztlich bekam O'Sullivan jedoch die Kurve und zählt mit insgesamt fünf Weltmeistertiteln zu den erfolgreichsten Spielern in der Snooker-Geschichte.

"Als es losging, war es das unglaublichste Gefühl. Wenn du es einmal gewinnst, ist es egal, ob du es nicht noch einmal gewinnst, weil du deinen Namen auf der Trophäe hast", führte er weiter aus und betonte:

Die Last auf deinen Schultern ist riesig, aber sie erlaubt dir zu spielen und dann geht es nur darum, so viele Titel wie möglich zu sammeln.

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