Shootout: Die Regeln beim "Speed-Snooker" in Milton Keynes

Es ist ein außergewöhnlicher Wettkampf: Ab dem 4. Februar steigt das Snooker Shootout in Milton Keynes. Hier müssen die Stars um Mark Selby, John Higgings, Mark Allen und Co. große Präzision in kurzer Zeit beweisen. Denn nach nur einem Frame in hohem Spieltempo steht fest, wer die nächste Runde erreicht. Eurosport ist für Euch die gesamte Woche über live im TV mit von der Partie.

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Shootout - hier geht es darum, innerhalb weniger Sekunden die richtige Entscheidung zu treffen. Denn beim Snooker-Shootout in Milton Keynes stehen die Stars unter Zeitdruck.
Die Entscheidung fällt in einem Frame, das über maximal zehn Minuten geht. Innerhalb der ersten fünf Minuten des Frames haben die Spieler 15 Sekunden Zeit, ihren Stoß auszuführen, in den zweiten fünf Minuten sogar nur noch zehn Sekunden.
Eine herunterlaufende Uhr überwacht, dass das Zeitlimit eingehalten wird. Wird es überschritten, erhält der Spieler eine Strafe von fünf Punkten oder den Wert der pinken oder schwarzen Kugel, falls diese gespielt werden sollten.
Die Spieler müssen bei jedem Versuch mit einem Ball die Bande anspielen oder einen Ball einlochen. Bei einem Fehler ist der Gegner am Zug. Im Falle eines Unentschiedens nach Ende des Frames gibt es ein Stechen mit der blauen Kugel - beide kriegen abwechselnd je einen Versuch. Locht einer und der andere nicht, ist das Duell entschieden.
Über insgesamt sieben Turnier-Runden geht es ins K.o.-System bis ins Finale. Nach jeder Runde werden die Spielpaarungen neu ausgelost. Gesetzte Spieler gibt es nicht.
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Fehler in letzter Sekunde führt zu "Elfmeterschießen" beim Shootout

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O'Sullivan, Trump und Robertson nicht am Start

Trotz des ungewöhnlichen Formats ist das Turnier von großer Bedeutung. Es geht um wichtige Weltranglistenpunkte und der Sieger kann sich über stolze 50.000 Pfund Preisgeld freuen.
Titelverteidiger ist der Engländer Michael Holt, der im vergangenen Jahr Zhou Yelong aus China mit 64:1 im Finale bezwang.
Mit Simon Lichtenberg und Lukas Kleckers sind zwei Deutsche mit von der Partie. Zudem ist auch der Schweizer Alexander Ursenbacher am Start. Von den großen Stars treten unter anderem Mark Selby, John Higgins, Stuart Bingham und Mark Allen in Milton Keynes an.
Nicht dabei sind unter anderem Ronnie O’Sullivan, Judd Trump und Neil Robertson. O’Sullivan erklärte nach seiner Zweitrundenniederlage gegen Billy Joe Castle 2020, kein Shootout mehr zu bestreiten.
"Ich mag es nicht, das Shootout zu spielen", sagte der 45-Jährige. "Aber ich kann das voneinander trennen und es als Zuschauer trotzdem genießen. Und das ist ja schließlich immer noch das Wichtigste, dass es unterhaltsam zum Zuschauen ist."
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Was für ein Ball: Lichtenberg glänzt unter Zeitdruck

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