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Snooker-WM: Judd Trump mit deutlicher Führung - auch Murphy und Bingham auf Viertelfinal-Kurs
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Publiziert 26/04/2021 um 00:05 GMT+2 Uhr
Judd Trump hat bei der Snooker-WM in Sheffield seine Top-Form noch nicht gefunden. Trotzdem führt er in seinem Achtelfinale gegen David Gilbert klar mit 11:5 und braucht am Montag nur noch zwei Frames. Gilbert hatte viele Chancen, doch er schaffte es nicht, die Unsicherheiten von Trump auszunutzen. Die beiden höchsten Breaks von Gilbert in der zweiten Session waren 45 und 30 Punkte.
Judd Trump
Fotocredit: Getty Images
Nach der ersten Session hatte Trump bereits mit 5:3 geführt. Die ersten beiden Durchgänge am Abend waren dann relativ zerfahren. Gilbert verkürzte zunächst auf 4:5, doch Trump holte den zehnten Frame auf Schwarz, obwohl er schon einen Snooker brauchte.
Dank Breaks von 57 und 111 Punkten zog er dann auf 8:4 davon. Zwar verkürzte Gilbert noch einmal, aber in den letzten drei Frames der Session lochte er nur noch eine Rote.
Im Achtelfinale zwischen Mark Selby und Mark Allen wurde die zweite Session frühzeitig abgebrochen, weil die Zeit abgelaufen war. Selby führt da mit 9:6.
Allen hat seinen Rückstand aus der ersten Session also verringert. Eine Reihe von Frames waren sehr umkämpft. So dauerte der zwölfte Durchgang 45 Minuten; elf Minuten kämpften beide da alleine um den gelben Ball.
Murphy verteidigt gegen Yan Bingtao seinen Vorsprung
Pech hatte Selby im 14. Frame mit einem Kick nach 21 Punkten. Allen verkürzte da dank einer 75 auf 6:8, doch eine 66 im 15. Frame vergrößerte das Polster des dreimaligen Weltmeisters wieder.
Shaun Murphy hatte schon nach der ersten Session seines Achtelfinales gegen Yan Bingtao vier Frames Vorsprung, und diesen Vorsprung verteidigte er im zweiten Spielabschnitt. Dabei war Murphy zunächst auf 8:2 davongezogen, aber mit einem Break von genau 100 Punkten leitete Yan die Wende ein.
Wie schon in der ersten Session gewann der Chinese auch am Sonntag den letzten Frame und kann so noch auf den Montag hoffen.
Stuart Bingham nutzte die zweite Session gegen Jamie Jones, um auf 10:6 davonzuziehen. Nach den ersten acht Frames stand es noch 4:4. Mit Breaks von 77, 119 und 61 Punkten zum 7:4 erwischte Bingham am Sonntagabend einen Traumstart.
Danach fand Jones zwar besser ins Match, doch gegen die vielen Breaks von Bingham war er weitestgehend machtlos.
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