Snooker-WM: Mark Selby mit souveränem Erfolg gegen Mark Allen - Shaun Murphy schlägt Yan Bingtao

Mark Selby wusste bei der Snooker-WM erneut zu überzeugen. Er dominierte am Montag die dritte Session seines Achtelfinales gegen Mark Allen und setzte sich mit 13:7 durch. Allen machte nicht viel verkehrt, aber wenige Fehler reichten Selby, um die Kontrolle zu übernehmen. Sein Spiel war in jeder Hinsicht verlässlich. Alles passte: Safeties, Matchplay und Lochspiel waren auf hohem Niveau.

Mark Selby steht bei der Snooker-WM 2021 im Viertelfinale

Fotocredit: Getty Images

Die Hoffnungen von Mark Allen erhielten am Montagabend sofort einen Dämpfer, als er im ersten Frame der Session einen Bogenball nicht hinbekam und Selby das zu einer 54 zum 10:6 nutzte.
Zwar verkürzte Allen umgehend wieder, aber er sollte keinen weiteren Frame mehr gewinnen.
Selby kontrollierte das Geschehen und sorgte mit einer Total Clearance von 132 auch für den Höhepunkt der Session.
Vor allem die Longpots des dreimaligen Weltmeisters waren beeindruckend. Im Viertelfinale trifft er nun auf Mark Williams.

Shaun Murphy lässt Yan Bingtao in der dritten Session keine Chance

Shaun Murphy setzte sich in seinem Achtelfinale gegen Yan Bingtao ebenfalls klar mit 13:7 durch.
Murphy hatte die erste Session gewonnen und die zweite ausgeglichen gestaltet. In der dritten Session ließ er Yan dann keine Chance mehr. Der Chinese verpasste damit die Chance, zum jüngsten Snooker-Weltmeister der Geschichte zu werden.
Murphy begann die Session mit Breaks von 65 und 59 Punkten zum 12:6. Auch die 71 von Yan zum 7:12 änderte nichts mehr. Der "Magician" dominierte den 20. Frame wieder und trifft nun auf Judd Trump.
Der brauchte in der dritten Session Geduld, ehe sein 13:8-Sieg über David Gilbert unter Dach und Fach war. Über Nacht hatte Trump schon mit 11:5 geführt, doch Gilbert erwischte am Montag den besseren Start.

Trump gewinnt Spiel auf die Farben - Bingham im Eiltempo weiter

Mit Breaks von 68 und 79 Punkten verkürzte er auf 7:11. Zwar fehlte Trump nach seiner 107 im 19. Frame nur noch ein Frame, aber im 20. Durchgang nutzte er erneut seine Chancen nicht.
Der 21. Frame wurde erst auf die Farben entschieden. Pink und Schwarz waren früh an einer Bande gelandet, und das Bild erlaubte keine hohen Breaks. Trump lochte am Ende dann erst Gelb. Als er sich wenig später auch noch Grün und Braun holte, gratulierte ihm Gilbert nur noch.
Im Eilzugtempo machte Stuart Bingham aus seinem 10:6 über Nacht gegen Jamie Jones ein 13:6. Ganze 43 Minuten brauchte der Ex-Weltmeister am Montag und spielte Breaks von 117, 68 und 102 Punkten. Ganze sieben Zähler holte Jones in dieser Session.
Bingham trifft im Viertelfinale auf Anthony McGill, den Bezwinger von Ronnie O’Sullivan.

EXTRA TIME - Der Eurosport-Podcast:

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"Bärenstark": Gilbert löst schwierige Situation brillant auf

Quelle: Eurosport

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