Snooker-WM: Enge Kiste zwischen Ding und Bingham, Kyren Wilson gelingt Aufholjagd

Ding Junhui und Stuart Bingham liefern sich in der ersten Runde der Snooker-WM in Sheffield das erwartet hochklassige Match. Nach der ersten Session führt der Chinese knapp mit 5:4, nachdem er bereits mit 0:2 und 1:3 zurückgelegen hatte. Im Duell zwischen Kyren Wilson und Gary Wilson führt letzterer ebenfalls 5:4, verspielte dabei eine 5:1-Führung gegen den Finalisten vom vergangenen Jahr.

Ding Junhui (l.) und Stuart Bingham

Fotocredit: Getty Images

Das mit Spannung erwartete Topmatch der ersten Runde im Crucible hielt, was es versprach.
Stuart Bingham startete furios mit einer 131 ins Duell mit Ding Junhui und holte sich mit 89:48 auch gleich den zweiten Frame. Ding schnappte sich im dritten Anlauf den ersten Durchgang, musste im vierten Frame aber das nächste Century-Break seines Kontrahenten hinnehmen. Mit einer 129 baute der Weltmeister von 2015 seine Führung auf 3:1 aus.
Ding steigerte sich im Verlauf der Session aber von Frame zu Frame und wartete im fünften Durchgang mit seinem ersten und einzigen Century der Session auf (105), um auf 2:3 zu verkürzen. Bis auf Frame Nummer sieben, den sich Bingham dank einer 84 sicherte, gewann Ding alle restlichen Durchgänge und geht am Dienstag mit einer 5:4-Führung in die zweite Session.
Als Vorgeschmack auf die Dramatik, die am Dienstag erwartet wird, diente der neunte Frame. Beim Stand von 47:45 lag nur noch Schwarz auf dem Tisch. Beiden hätte diese Kugel zum Framegewinn gereicht. Ding lochte diese per Fluke.

Kyren Wilson mit Aufholjagd gegen Namensvetter

Im zweiten Match der frühen Montags-Session kam es zum Aufeinandertreffer zweier Namensvetter. Der letztjährige Finalist Kyren Wilson bekam es mit Gary Wilson zu tun. Den ersten Frame sicherte sich der leicht favorisierte Kyren mit 73:8, die folgenden fünf gingen jedoch allesamt an Gary, der somit 5:1 in Führung lag.
Kyren blies anschließend zur Aufholjagd und steigerte sein Niveau Frame für Frame. Mit 103:0, 115:4 und 139:0 ließ er seinem Gegenüber in den letzten drei Durchgängen des Tages keine Chance. In Frame acht und neun spielte er mit einer 115 und 139 zwei Century-Breaks.
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