Im ersten Frame der zweiten Session hatten beide Chancen, aber Judd Trump baute seine Führung auf 8:2 aus. Er hätte auch den elften Frame gewinnen können, obwohl Liam Highfield da schon mit 55:4 führte.
Doch Trump verstellte sich auf Schwarz und spielte eine schlechte Safety. Mit Schwarz holte sich Highfield den Frame. Eine rasante 84 verhalf Trump dann aber wieder zu einem Vorsprung von sechs Frames.
Liam Highfield gab sich aber noch nicht geschlagen und schlug mit einer 138 zurück, seinem ersten Century im Crucible Theatre überhaupt. Damit hatte er sich zumindest ins Interval gerettet. Nach der Pause fand Trump aber schnell in ein Break.
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Doch nach 52 Punkten verschoss er eine Rote auf die grüne Tasche. Highfield vergab die Comeback-Chance, als er Schwarz verschoss. Nach weiteren 22 Punkten war Trump über die Ziellinie.

"Großartiger Plan": Williams locht schwierige Kombination

Williams fordert Higgins

Mark Williams und Barry Hawkins ließen am Abend nichts mehr anbrennen. Beide gaben in dieser Session keinen Frame ab. Williams hatte gegen Sam Craigie nach der ersten Session nur knapp mit 5:4 geführt, setzte sich aber mit 10:4 durch.
Damit kommt es im Achtelfinale zur Traumbegegnung zwischen Williams und John Higgins, einer Wiederauflage des WM-Finales von 2018. "Heute Morgen lief es noch unrund, aber heute Abend habe ich gut gespielt", meinte der Waliser danach im Eurosport-Studio.
Mit seinem aggressivem, aber sicheren Lochspiel und mit sehr guten Safeties ließ Mark Williams seinen Gegner ratlos zurück. Nur 30 Punkte machte WM-Debütant Craigie in den ersten drei Frames.

Williams glänzt mit ausgebufftem Double

Hawkins souverän

Im 13. Frame hatte er dann eine gute Chance, verschoss aber nach 43 Punkten klar. Mit 9:4 gingen die beiden in die Pause. Danach brauchte "The Welsh Potting Machine" nur gut acht Minuten, um das Match mit einer 94 zu beenden.
Barry Hawkins machte am Abend aus dem 6:3 gegen Matthew Selt ein 10:3. "In der ersten Session habe ich nicht richtig reingefunden, aber heute Abend war ich viel fokussierter", erklärte Hawkins danach.
Im zehnten Frame hatten beide noch Chancen. Doch nachdem Hawkins das 7:3 geschafft hatte gab er dann so richtig Gas. Mit Breaks von 76, 126 und 82 Punkten löste er das Ticket für das Achtelfinale, wo er auf Kyren Wilson trifft.

Selby startet überragend

Mit einer überragenden Leistung startete Mark Selby in die Weltmeisterschaft.
Zwei Centuries und sechs weitere Breaks von mehr als 50 Punkten spielte er auf dem Weg zu seiner 8:1-Führung gegen Kurt Maflin. Seine 142 ist dabei auch das bisher höchste Break, das in diesem Jahr im Crucible Theatre gespielt wurde.

Höchstes Break der WM-Endrunde bisher: Selby legt 142 auf

Aber nicht nur sein Lochspiel war überragend. Auch mit seinem Safe-Spiel setzte er den Norweger permanent unter Druck. Maflin machte kaum Fehler und spielte sogar eine 91, doch Selby ließ ihn kaum ins Spiel kommen.
Shaun Murphy hatte gegen Mark Davis zwar den ersten Frame mit einer Clearance von 62 Punkten gewonnen, doch in der Folgezeit tat sich der Weltmeister von 2005 schwer. So ging Davis mit 4:2 und 5:3 in Führung. Eine 113 von Murphy im letzten Frame der Session sorgte aber dafür, dass beim Stand von 5:4 für Davis noch alles offen ist.
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