Snooker-WM: Britische Regierung plant Zuschauerrückkehr ins Crucible Theatre in Sheffield

Die Snooker-Weltmeisterschaft vom 17. April bis 3. Mai in Sheffield (live im Free-TV bei Eurosport 1 und bei Eurosport mit Joyn+!) soll vor Zuschauern ausgetragen werden. Das bestätigte der britische Sportminister Oliver Dowden der "BBC" am Montag. Demnach gehört die WM im Crucible Theatre zu den ausgewählten Veranstaltungen, bei denen eine Zuschauerrückkehr getestet werden soll.

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Wie viele Zuschauer ins Crucible Theatre zugelassen werden, ist aber wohl noch offen. Oliver Dowden nannte keine konkreten Zahlen.
Neben der Snooker-Weltmeisterschaft sollen auch eines der beiden Halbfinalspiele um den englischen Fußballpokal im Wembley-Stadion in London (17./18. April) und das FA-Cup-Finale an gleicher Stelle am 15. Mai zu den Testveranstaltungen gehören.
"Wir wollen so viele Leute wie möglich sicher zurückbringen", sagte der Minister. Dowden fügte hinzu, dass weitere Pilotveranstaltungen im Laufe der Woche angekündigt werden sollen.
Die Regierung hatte zuletzt bestätigt, dass die nächste Stufe der geplanten Lockerungen am 12. April erfolgen soll. Die darauffolgende Stufe, die für den 17. Mai geplant ist, würde es gestatten, die Stadien mit einer Kapazitätsbeschränkung von 25 Prozent zu öffnen oder mit maximal 10.000 Zuschauern zu füllen.

Premierminister Johnson plant die Kontakt-Einschränkungen im Juni aufzuheben

Der aktuelle Plan von Premierminister Boris Johnson sieht vor, dass am 21. Juni alle Corona-Beschränkungen für soziale Kontakte aufgehoben werden.
"Wir wollen es für die Menschen so einfach und bequem wie möglich machen. Deshalb führen wir diese Piloten durch", sagte Dowden. "Der Plan ist, sich Faktoren wie Einbahnsysteme, die Belüftung innerhalb des Stadions und die Art und Weise, wie man zum Veranstaltungsort kommt und wie man abreist, genau anzuschauen."

Schon die Snooker-WM 2020 fand an zwei Tagen vor Fans statt

Bereits bei der Snooker-WM 2020, die aufgrund der Pandemie vom Frühling in den Sommer verlegt wurde, hatten die Veranstalter geplant, einige Zuschauer im Crucible zuzulassen. Nach dem am ersten Wettkampftag Fans anwesend sein durften, wurde die Zulassung aufgrund verschärfter Corona-Maßnahmen in Großbritannien wieder gekippt.
Für das WM-Finale erteilte die britische Regierung jedoch eine Ausnahmegenehmigung, sodass das Finale zwischen Ronnie O'Sullivan und Kyren Wilson vor zirka 300 Zuschauern ausgetragen wurde.
(mit SID)
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