Jack Lisowski hatte zu Beginn der dritten Session seine Führung gegen Neil Robertson auf 10:7 ausgebaut.
Ein Safe-Fehler half Robertson dann aber beim Gewinn des 18. Frames.
Plötzlich war der Australier wieder in seinem Element. Prompt sorgte er im nächsten Frame für den Gänsehaut-Moment des Tages, als er die magische 147 spielte.
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11/04/2022 AM 15:43
Es war das zwölfte Maximum im Crucible und Robertson ist der achte Spieler, der das im Tempel des Snooker geschafft hat.

"Was für ein Moment!" Robertson gelingt Maximum Break

Beflügelt davon schaffte Robertson danach weitere Breaks von 79 und 60 Punkten und übernahm so mit 12:10 die Führung. Dank einer 88 glich Lisowski zwar umgehend aus, doch als er Grün verschoss holte sich der Australier die Führung auf Schwarz zurück.

Lisowski zwingt Robertson in den Decider

Im 24. Frame hatte Robertson die Chance, den Sieg perfekt zu machen, aber sein Break von 55 Punkten war zu wenig; mit einer 72 fing ihn Lisowski noch ab.

Riesenglück für Robertson: "Wäre ein Elfmeter für Liswoski gewesen"

Im Decider war die Spannung mit Händen zu greifen. Beide vergaben einige Chancen. Doch Lisowski, der von Peter Ebdon unterstützt wird, hielt dem Druck stand.
Entscheidend war ein Snooker hinter Braun: Robertson fand keine sichere Lösung und Lisowski machte den Sieg perfekt.

Higgins zum 16. Mal im WM-Viertelfinale

Judd Trump setzte sich gegen Anthony McGill mit 13:11 durch. Trump hatte nach der zweiten Session klar mit 10:6 geführt, aber der Schotte machte am Montagabend gehörig Druck. Zu Beginn der Session spielten beide ein Century. Danach jedoch gewann McGill drei Frames in Folge zum 10:11. Die nächsten beiden Frames teilten sie sich wieder. Die Entscheidung fiel, als Trump im 24. Frame Blau als langes Double lochte.
John Higgins steht nach seinem 13:7 über Noppon Saengkham zum 16. Mal in seiner Karriere im Viertelfinale. Den Grundstein zum Sieg hatte der Schotte schon in der zweiten Session gelegt, als er sich eine 11:5-Führung erarbeitet hatte. Saengkham, der frischgebackene Vater, steckte aber auch in der dritten Session nicht auf und gestaltete das Ergebnis noch respektabel, bevor er Higgins mit einer tiefen Verbeugung gratulierte.
Im 17. Frame führte Higgins zwar schon mit 63:4, doch Saengkham glich noch aus. Die sieben Punkte für die Re-spotted Black holte sich dann aber Higgins. Der Thailänder ließ sich aber nicht entmutigen: Mit einer 70 verkürzte er und versuchte sich im 19. Frame sogar an einem Maximum. Nach 112 Punkten verschoss er jedoch die schwere letzte Rote. Danach dann aber machte Higgins mit einer 90 den Sieg klar.

Bingham stoppt Wilson

Kyren Wilson verpasste zum ersten Mal seit 2015 das WM-Viertelfinale. Gegen Stuart Bingham unterlag er mit 9:13. In der dritten Session erwischte Bingham einen Traumstart und gewann die ersten vier Frames. Im 18. Frame verpasste er allerdings ein Maximum, als er sich nach 97 Punkten verstellte.
Seinen ersten Matchball hatte Bingham im 21. Frame, doch den nutzte er nicht und Wilson verkürzte auf Schwarz zum 9:12. Als der "Warrior" aber im nächsten Frame eine Rote ausgerechnet mit dem Hilfsqueue verschoss war die WM für ihn beendet. Bingham ließ sich die zweite Chance nicht entgehen und räumte den Tisch bis Blau ab.
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