Snooker-WM-Quali: Jimmy White scheitert krachend - Teenager Liam Davies schreibt mit Sieg Geschichte
Jimmy White ist bei der Qualifikation für die Snooker-WM krachend gescheitert. Der sechsmalige WM-Finalist musste sich in Sheffield in der ersten Quali-Runde Andrew Pagett klar 2:6 geschlagen geben und verpasste damit den erstmaligen Sprung ins Hauptfeld seit 2006 deutlich. Pagett trifft in der zweiten Runde auf Thepchaiya Un-Nooh. Derweil schrieb der erst 15-jährige Liam Davies WM-Geschichte.
Deliberate or accidental? Pagett causes stir after failing to call foul
Quelle: Eurosport
Der Teenager aus Wales setzte sich 6:4 gegen Aaron Hill (Irland) durch und ist mit 15 Jahren und 277 Tagen nun der jüngste Spieler, dem jemals ein Sieg im Rahmen der Snooker-WM (ab 16. April live bei Eurosport) gelang.
Liam Davies löste damit den bisherigen Rekordhalter Ben Mertens aus Belgien, der James Cahill (Großbritannien) 2020 im Alter von 15 Jahren und 279 Tagen in der WM-Quali bezwang, ab. Nächster Gegner des Youngster ist der Ire Fergal O'Brien.
Ebenfalls in der zweiten Qualifikationsrunde steht der 17-jährige Robbie McGuigan (Nordirland), der einen zwischenzeitlichen 3:4-Rückstand gegen den Briten Alfie Burden in einen 6:4-Erfolg umwandelte.
"Ein Match bei der Weltmeisterschaft gegen einen Profi zu gewinnen, bedeutet mir sehr viel. Dieses Turnier sorgt für zusätzlichen Druck - die Spieler verpassen Bälle, die sie bei keinem anderen Event verpassen", sagte McGuigan und ergänzte:
"Ich trainiere viel mit Mark Allen, er ist mein Stiefvater, und ich wollte immer genau wie er sein, um bei den großen Turnieren wie dem Masters und der Weltmeisterschaft dabei zu sein. Meine Motivation ist, das zu tun, was er tut. Ich möchte hart arbeiten und große Titel gewinnen."
White verpasst WM klar
Der Traum von der erstmaligen WM-Teilnahme seit 2006 ist indes für Altmeister Jimmy White schon wieder beendet. Der 59-jährige Brite unterlag zum Auftakt Andrew Pagett aus Wales klar mit 2:6.
Pagett bekommt in es in der nächsten Runde mit dem ehemaligen Shootout-Champion Thepchaiya Un-Nooh (Thailand) zu tun.
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Quelle: Eurosport
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