Snooker-WM: Ronnie O'Sullivan und John Higgins liefern sich packendes Halbfinal-Duell - Trump klar auf Finalkurs

Im Halbfinale der Snooker-WM in Sheffield ist nach der ersten Session zwischen Ronnie O'Sullivan und John Higgins alles offen. Die beiden teilten sich die acht Frames zum Zwischenstand von 4:4. Dabei hatte Higgins den besseren Start erwischt und war mit 3:0 in Führung gegangen. Im zweiten Halbfinale ist Mark Williams dagegen enorm unter Druck. Der Waliser liegt gegen Judd Trump 1:7 hinten.

Gleich zwei Rote als Bande benutzt: O'Sullivan locht mit Finesse

Quelle: Eurosport

In beiden Matches war zu beobachten, dass der relativ langsam laufende Tisch den Spielern Probleme bereitet. So wurden auch nur wenige hohe Breaks gespielt - das Stellungsspiel klappte einfach zu oft nicht.
Im Klassiker zwischen Ronnie O'Sullivan und John Higgins hatten so in den ersten Frames beide Spieler Chancen, aber wegen seines Safe-Spiels nutzte Higgins diese besser. Mit einem Top-Break von 58 Punkten ging Higgins mit 3:0 in Führung, während O'Sullivan in einer Szene sein Queue frustriert auf den Boden knallen ließ.
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Frust pur: O'Sullivan donnert Queue auf den Boden

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Erst eine 70 von O'Sullivan zum 1:3 unmittelbar vor der Pause ließ ihn ins Spiel finden. Nach Wiederbeginn dominierte er auch den fünften Frame. Als Higgins dann im sechsten Frame nach einem misslungenen Split eine schwache Safety spielte, glich O'Sullivan mit einer 116 aus.
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Tosender Applaus im Crucible: O'Sullivan räumt den Tisch komplett ab

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Der sechsmalige Weltmeister hätte sogar danach in Führung gehen können. Doch seine 55 im siebten Frame reichte nicht. Mit einer energischen Clearance bis Pink holte sich Higgins das 4:3. O'Sullivans zweites Century, eine 107, brachte dann aber den Ausgleich.
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Century als Schlusspunkt: O'Sullivan dreht gegen Higgins auf

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Williams braucht Aufholjagd gegen Trump

Auch Judd Trump und Mark Williams hatten mit dem Problem des langsam laufenden Tisches zu kämpfen. Doch während Trump es mit Kampf und Willen schaffte, seine Punkte zu holen, war Williams vollkommen aus dem Konzept gebracht.
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Ist der Tisch gerade? Williams experimentiert nach Punktgewinn

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Immer wieder versuchte er, mit langen Bällen ins Spiel zu kommen, aber die waren zu ungenau. Eine Erfolgsquote von nur 74 Prozent beim Lochspiel spricht Bände.
Williams muss nun darauf hoffen, dass die Verhältnisse am Freitag ihm eher liegen. Dann spielen die beiden zwei Sessions. Die muss er für eine große Aufholjagd nutzen.
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Umkämpfte Anfangsphase: Williams wackelt, Trump zieht davon

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