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Snooker-WM: Mark Williams siegt im Schnelldurchgang, Neil Robertson mit fünf auf einen Streich
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Publiziert 18/04/2022 um 23:57 GMT+2 Uhr
Nur vier Frames brauchte Mark Williams in der zweiten Session, um das Achtelfinale der Snooker-WM in Sheffield zu erreichen. Der dreimalige Champion schlug Michael White mit 10:3. "The Welsh Potting Machine" beendete das Match in meisterlicher Manier mit einer 121, seinem vierten Century in diesem Match. Die Hauptarbeit hatte er aber schon in der ersten Session erledigt, als er mit 7:2 führte.
Mark Williams bei der Snooker-WM 2022
Fotocredit: Imago
Mark Williams dominierte auch die ersten beiden Frames der zweiten Session zum 9:2. Michael White zeigte dann mit einer 83 noch einmal sein Können, doch der Rückstand war zu hoch und Williams zu gut in Form. Mit dem Century zum Abschluss setzte er noch einmal ein Ausrufezeichen.
Mark Allen trifft nach seinem 10:6 über Scott Donaldson in der zweiten Runde auf Ronnie O’Sullivan. Allen hatte in der ersten Session gegen den Schotten zwar zwei Centuries gespielt, führte aber nur mit 5:4.
Am Abend holte er dann die ersten beiden Frames zum 7:4, verpasste aber eine höhere Führung, als er im zwölften Frame den Frameball verschoss. Auf Schwarz verkürzte Donaldson zum 5:7 und schaffte danach gar das 6:7. Danach aber spielte Allen abgeklärter und machte so den Sieg perfekt.
Auch Anthony McGill musste bei seinem 10:7 über Liam Highfield eine Aufholjagd seines Gegners abwehren. Nach der 94 von Highfield zum 7:9 half McGill ein Fluke, um mit einer 51 den Sieg perfekt zu machen.
Robertson gewinnt fünf Frames in Folge
Neil Robertson führt nach der ersten Session mit 6:3 gegen Ashley Hugill. Der Australier war zwar mit einer 127 gestartet, doch zur Pause führte der WM-Debütant mit 3:1. Dann zog Robertson aber das Tempo an und spielte aggressiver. Das funktionierte: Er gewann fünf Frames in Folge. Die Session beendete er mit Breaks von 109 und 132 Punkten.
Stuart Bingham hat gegen Lu Haotian ebenfalls mit 6:3 die Nase vorne. Die ersten vier Frames hatten sie sich geteilt; der Chinese spielte dabei gar eine 103. Dann aber startete Bingham durch: Mit Breaks von 54, 85, 86 und 140 Punkten zog er auf 6:2 davon. Eine mögliche höhere Führung verpasste Bingham, als er nach einer 68 Lu an den Tisch lassen musste. Der räumte mit einer 69 ab und wahrte so seine Chance.
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