Snooker-WM: Shaun Murphy erreicht Viertelfinale nach Gala gegen Xiao Guodong - Wilson gegen Allen hinten, Zhao müht sich
Update 26/04/2026 um 14:50 GMT+2 Uhr
Shaun Murphy hat bei der Snooker-Weltmeisterschaft 2026 in Sheffield ein klares Statement gesetzt und ist mit einem deutlichen 13:3-Erfolg nach nur zwei Sessions gegen Xiao Guodong ins Viertelfinale eingezogen. Außerdem sorgte die Partie zwischen Weltmeister Zhao Xintong und Ding Junhui für reichlich Spannung. In dem chinesischen Achtelfinal-Duell stand es nach einer umkämpften ersten Session 4:4.
Murphys "glückliches" Ende: Engländer mit Fluke zum Abschluss
Quelle: Eurosport
Murphy, der nur haarscharf gegen Fan Zhengyi ins Achtelfinale eingezogen war, konnte nahtlos an seine Leistung aus der ersten Session anknüpfen. Mit einer 6:2-Führung im Rücken dominierte der Engländer auch den zweiten Durchgang. Mit präzisem Lochspiel und konstant hohem Scoring sicherte sich "The Magician" vier Frames in Serie und zog auf 10:2 davon.
Xiao sendete mit einem starken 74er-Break im zwölften Frame noch ein Lebenszeichen und verkürzte auf 3:10. Doch es blieb der einzige Erfolg des 37-jährigen Weltranglistenneunten in dieser Session. Murphy zeigte sich danach unbeeindruckt und drehte noch einmal auf.
Mit einem 103er Century Break baute der Triple-Crown-Sieger seine Führung weiter aus, ehe er im weiteren Verlauf nahezu fehlerfrei agierte. Nach einem weiteren hohen Break im 14. Frame gestand er Xiao gar keine Punkte mehr zu und triumphierte mit einem 115er-Break und einem 128er Century zum Abschluss.
Mit nur einem abgegebenen Frame in der zweiten Session machte Murphy den 13:3-Endstand gegen den zweifachen Wuhan-Open-Sieger perfekt - eine dritte Session ist damit nicht mehr nötig. Der 43-Jährige zieht somit souverän ins Viertelfinale ein, wo er auf den Sieger des chinesischen Duells zwischen Titelverteidiger Zhao Xintong und Ding Junhui trifft (15:30 Uhr live im Stream auf HBO Max).
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Hawkins und Williams machen es spannend
Im parallel ausgetragenen Match zwischen Barry Hawkins und Mark Williams ist nach der ersten Session hingegen noch alles offen. Hawkins erwischte den besseren Start und setzte gleich im ersten Frame mit einem Century Break von 127 Punkten ein Ausrufezeichen. Doch Williams antwortete prompt und hielt die Partie offen, unter anderem mit einem 124er-Break im vierten Frame.
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Total Clearance! Hawkins startet mit Century gegen Williams
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Bis zum 3:3 verlief das Match komplett ausgeglichen, ehe Williams erstmals die Führung übernahm. Ein 73er-Break brachte den Waliser mit 4:3 in Front, doch Hawkins konterte umgehend und glich im achten Frame ebenfalls mit einer 73 aus. Damit ging es mit einem leistungsgerechten 4:4-Zwischenstand in die zweite Session.
In dieser präsentierte sich Hawkins dann insgesamt stärker. Der Engländer schnappte sich drei Frames in Folge. Durch ein Century (113) stellte er auf 7:4. Williams offenbarte große Probleme beim Lochen und Hawkins nutzte die Fehler immer wieder aus.
Beim Frame zum 5:7 aus Sicht von Williams war das Glück dann auf seiner Seite. Beim Stand von 62:64 gelang ihm ein Fluke auf Pink, sodass er am Tisch blieb und Schwarz zum Durchgang lochte.
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Glück für Williams: Fluke rettet wichtigen Frame
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Doch weil Hawkins sich davon nicht beirren ließ und der Waliser weiter Probleme hatte, seinen Rhythmus zu finden, nimmt Hawkins eine 10:6-Führung mit in die dritte Session.
Wilson kämpft sich zurück
Ebenfalls spannend bleibt das Duell zwischen Kyren Wilson und Mark Allen. Nach einem 0:5-Rückstand kämpfte sich Wilson am Donnerstag eindrucksvoll zurück und verkürzte auf 3:5.
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Starkes Comeback: Wilson verkürzt zum Session-Ende - Partie wieder offen
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Am Freitag fand dann die zweite Session zwischen den beiden statt. Wilson startete diesmal stark rein und ging nach drei gewonnen Frames in Folge mit 6:5 in Führung. Dabei gelang dem "Warrior" auch ein Century (112).
Gerade als man dachte, der Engländer hätte seine Probleme mit seinem Queue von Donnerstag gelöst, fing Wilson wieder an zu wackeln. Allen nutzte die Chance und konnte mit 7:6 in Führung gehen. Im Anschluss glich Wilson noch mal aus.
In die entscheidende Session geht der Weltranglistenzweite allerdings trotzdem mit einem Rückstand, auch weil Allen bereits zum zweiten Mal der WM ein 140er-Century spielte. Ein 74:36 aus Sicht des Nordiren sorgte letztlich für den 9:7-Zwischenstand. Am Samstag (ab 11:00 Uhr live bei HBO Max) kommt es dann zur Entscheidung.
Weltmeister Zhao mit Mühe gegen Landsmann Ding
Auch Weltmeister Zhao Xintong hat bei der WM weiter zu kämpfen. Der Chinese, der schon in der ersten Runde gegen Liam Highfield Probleme hatte, nimmt ein 4:4 gegen seinen Landsmann Ding Junhui mit aus der ersten Session seines Achtelfinals.
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"Wunderbar gespielt": Ding löst Rot brillant von der Bande
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Ding präsentierte sich von Beginn an hellwach und nutzte leichte Fehler von Zhao aus, der erneut nervös wirkte. Letztlich fing sich Weltmeister Zhao und spielte lockerer auf.
Die knappen Frames zum 3:3 und 4:3 (68:58/60:55) sorgten für seine erste Führung in der Runde der letzten 16, Ding glich im letzten Durchgang der ersten Session aus.
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Typischer Zhao: Weltmeister spielt starkes Double
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Bilderbuch-Split von Ding: Chinese öffnet den Frame
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