Die ersten Frames im Match zwischen Judd Trump und Mark Allen waren rasant: Trump startete mit einer 101, Allen konterte mit einer 92 und Trump spielte eine weitere 101. Erst der vierte Frame war umkämpft. Mark Allen sicherte sich zum Interval das 2:2.
Dank einer 88 übernahm Trump nach der Pause erneut die Führung. Doch die nächsten zwei Frames gingen an Allen.
Danach schien das 5:3 nur noch eine Formsache zu sein, doch Trump gewann den achten Frame noch auf Schwarz, obwohl er bereits Snooker brauchte. Das half ihm auch, wieder zu seinem Spiel zu finden. Prompt ließ er eine 135 zum 5:4 folgen.
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Doch das Blatt wendete sich noch einmal. Allen dominierte den zehnten Frame und erzwang mit dem 5:5 den Decider.
Im entscheidenden Frame hatte der Nordire zwar die ersten Chancen, doch er schaffte kein hohes Break. Mit einer 62, bei der er häufig mit Stellungsproblemen zu kämpfen hatte, legte Trump den Grundstein zum Sieg.

Bingham spielt 139er-Break

Mit einer unglaublich nervenstarken Clearance von Gelb bis Pink brachte Kyren Wilson im Decider seinen Sieg über Stuart Bingham unter Dach und Fach. Vorausgegangen war eine hochklassige Partie mit einer Vielzahl an hohen Breaks. Zehn Breaks von mehr als 50 Punkten schafften die beiden, darunter zwei Centuries von Stuart Bingham.
Seine 139 ist zugleich das neue höchste Break bei diesem Masters und auch das höchste Break, das er selber jemals bei diesem Einladungsturnier geschafft hat.

Wilson bewiest Fairness

Dabei schien zunächst ein klarer Sieg von Wilson möglich. Mit 4:1 war der "Warrior" in Führung gegangen und hatte eine gute Chance zum 5:1, als er beim Anschwingen mit dem Hilfsqueue den Spielball touchierte und das Foul umgehend selbst anzeigte. Das ermöglichte Bingham das 2:4. Nach einer verschossenen leichten Roten von Wilson verkürzte Bingham weiter und glich nach einem Safefehler seines Gegners mit der 139 zum 4:4 aus.
Mit Breaks von 69 und 56 Punkten holte sich Wilson die Führung zurück, doch Bingham sorgte mit einer 132 für einen elften Frame. In dem hatte der Masters-Champion von 2020 auch die erste Chance, doch nach 31 Punkten verschoss er einen relativ leichten pink Ball auf die Mitte. Es entwickelte sich ein Duell, das die Nerven beider Akteure auf die Probe stellte, bis Wilson auf die Farben doch noch Frame und Match holte.
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