Allerdings hält der 45-jährige amtierende Weltmeister nicht mehr viel von der Bedeutung der Weltrangliste. "Ich glaube nicht, dass Rankings auch nur annähernd so wichtig sind, wie sie es früher waren. In einem abgestuften System war es immer das Ziel eines Spielers, die Top 16 zu erreichen, so dass man aus diesem Rattenrennen aussteigen konnte, wenn man wollte", sagte O'Sullivan im Exklusiv-Interview bei Eurosport.
Hendry, der nach seinem Viertelfinal-Aus bei der WM 2012 seinen Rücktritt vollzogen hatte, kehrt nach neun Jahren Pause auf die große Snooker-Bühne zurück. Der siebenmalige Weltmeister wollte Mitte Februar bei den Welsh Open sein Comeback geben, aufgrund einer Systempanne muss er dies jedoch nun verschieben.
Denn die Online-Anmeldung Hendry ist nicht bei den Turnierorganisatoren eingegangen. Somit steht der Schotte nicht im Teilnehmerfeld für die Welsh Open. Ob die World Snooker Tour da noch eingreift, ist offen.
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"Ich bin sehr enttäuscht, dass ich nicht bei den Welsh Open spielen werde", schrieb Hendry in den sozialen Medien und fügte an: "Ich habe mich angemeldet, sobald die Anmeldung online geöffnet wurde, aber es muss eine Panne im System gewesen sein. Das ist sehr schade, weil ich mich wirklich darauf gefreut habe zu spielen."

O'Sullivan: Hendry kann erfolgreiches Comeback schaffen

Wann und wo Hendry nun an den Tisch zurückkehrt, ist noch offen. Die Gibraltar Open (1.-7. März) sind das letzte Ranglistenturnier in dieser Saison, dass für alle Tour-Profis offen ist. Anschließend steht bereits die WM-Qualifikation ab 7. April in Sheffield an. Die Players Championship und Tour Championship kann Hendry nicht spielen.
Der Schotte hat seine Leidenschaft für den Sport wiederentdeckt, seitdem er mit Trainer Stephen Feeney zusammenarbeitet. Feenay hatte bereits Mark Williams (2018) und O'Sullivan (2020) zurück auf den WM-Thron gebracht.
"Feeney ist großartig, er motiviert dich wirklich. Es gibt dir ein bisschen Struktur für dein Training. Es dreht sich alles um den Stoß, die Queue-Aktion und die Ausrichtung. Stephen ist super begeistert, dass er mit Feeney arbeiten kann", erklärte O'Sullivan.
Der amtierende Weltmeister ist allerdings von einem erfolgreichen Comeback des Golden Boy überzeugt: "Es liegt eine Menge harter Arbeit von Stephen. Es wird hart für ihn sein, aber wenn es jemand schaffen kann, dann ist es Hendry."
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