Anders als in den letzten beiden Runden war das Halbfinale für Neil Robertson kein Spaziergang. Dabei war er mit Breaks von 80, 59 und 77 Punkten mit 3:0 in Führung gegangen. Vor der Pause allerdings holte Wilson dank einer 71 seinen ersten Frame. Der fünfte Frame war dann der erste, der wirklich umkämpft war. Als Robertson auf Pink das 4:1 schaffte, schien eine Vorentscheidung gefallen; Wilson hatte Blau lang verschossen und dem Australier so die Chance gelassen.

Doch Kyren Wilson, der bis dahin alle seine Matches in Cheltenham in einem Decider gewonnen hatte, steigerte sich nun und fand zurück ins Match. Mit Breaks von 73 und 129 Punkten verkürzte er auf 3:4. Als er dann im achten Frame nach einem nicht geglückten Split eine dünne Rote verschoss, baute Robertson seine Führung mit einer 69 zwar erneut aus, aber Wilson konterte noch einmal mit einer 84.

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68er Break bringt den Finaleinzug

Als Kyren Wilson im zehnten Frame aber nach 29 Punkten hängenblieb, zeigte Neil Robertson, dass auch er aus hartem Holz geschnitzt ist. Mit einem nervenstarken Break von 68 Punkten machte er den Sieg perfekt. Damit hat der Australier innerhalb von drei Wochen in drei Ländern drei Endspiele in Folge erreicht. In Dornbirn hatte er beim European Masters den Titel geholt; in Berlin hatte er sich im Finale des German Masters Judd Trump geschlagen geben müssen.

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