Ronnie O’Sullivan dagegen zeigte zu viele Unsicherheiten, um Dominic Dale entscheidend unter Druck zu setzen. So bekam der Waliser im ersten Frame vier gute Chancen. Kurze Zeit später erhöhte er dann sogar auf 2:0. Dann aber folgte die beste Phase von O’Sullivan: Mit Breaks von 50 und 91 Punkten glich er zum 2:2 aus. Nach der Pause übernahm Dale mit einer 76 zum 3:2 wieder die Initiative. O’Sullivan glich zwar erneut aus, doch ein Lochfehler erlaubte Dale das entscheidende Break von 51 Punkten zum 4:3. Im achten Frame folgte dann ein weiterer Safefehler von O’Sullivan, der Rot zu voll traf, und die Quittung war die entscheidende 72 von Dale zum Sieg.

Trump und Murphy souverän

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Seiner Favoritenrolle gerecht wurde dagegen Judd Trump. Der Weltmeister spielte bei seinem 5:0 über Zhang Jiankang Breaks von 80, 104, 63, 70 und 69 Punkten. Auch Shaun Murphy knüpfte an die zuletzt starken Leistungen an. Bei seinem 5:2 über Alan McManus schaffte er fünf Breaks von mehr als 50 Punkten. Mark Davis begann bei seinem 5:0 über Matthew Selt mit Breaks von 99, 101, 64 und 102 Punkten. Im fünften Frame reichten ihm dann zwei kleinere Breaks.
Mark Selby führte zum Interval gegen Anthony Hamilton mit 3:1. Abschütteln ließ sich der „Sheriff“ aber nicht. Im achten Frame machte der English Open Champion dann aber mit einer 96 den 5:3-Sieg perfekt. Matthew Stevens schaffte gegen Anthony McGill zwar zwei Centuries, doch in den restlichen Frames lieferte der Waliser auch viel Stückwerk ab; so unterlag er dem Schotten mit 2:5.

Gilbert dreht hohen Rückstand

Für das Comeback des Tages sorgte David Gilbert. Der Vorjahresfinalist war gegen Zhao Xintong mit 1:4 in Rückstand geraten, setzte sich aber doch noch mit 5:4 durch. In den ersten Frames hatte Zhao überragend gespielt und sich mit Top-Breaks von 93 und 134 Punkten die klare Führung geholt. Dann jedoch schlichen sich bei ihm mehr Fehler ein. Gilbert leitete mit einer 102 die Wende ein, schaffte später dank einer 114 den Ausgleich und holte den entscheidenden neunten Frame dank einer 61.
Ding Junhui dagegen stolperte zu einem 5:2-Sieg über Billy Castle. Ding schenkte seinem Gegner in fast allen Frames gute Chancen, aber der Engländer machte zu wenig daraus. So schaffte es Ding doch noch mit einer Vielzahl an Mini-Breaks zum Sieg. Besser machte es sein Landsmann Liang Wenbo bei seinem 5:0 über Barry Pinches. Liang spielte dabei unter anderem Breaks von 99, 71 und 87 Punkten.
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