Andy Roddick verteidigt Alexander Zverev nach historischem French-Open-Erfolg: "Wird behandelt wie ein Stück Dreck"
Update 10/06/2026 um 09:56 GMT+2 Uhr
Nach seinem ersten Grand-Slam-Titel erhält Alexander Zverev prominente Unterstützung von Andy Roddick. Der Amerikaner kritisierte in seinem Podcast "Served" die seiner Meinung nach häufig zu geringe Wertschätzung für die sportlichen Leistungen des Deutschen. Roddick fing an: "Hört zu, man mag vielleicht aus bestimmten Gründen oder wegen Dingen außerhalb des Platzes kein Fan von Sascha sein."
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Quelle: Eurosport
Dann erklärte der Ex-US-Open-Champion: "Aber es gibt Leute in verschiedenen Podcasts, die über ihn sprechen, als wäre er kein großartiger Spieler. Und das macht mich wütend."
Roddick verwies dabei auf die bereits vor dem French-Open-Sieg beeindruckende Karrierebilanz des Deutschen. "Wir sprechen von 24 Einzeltiteln. Er hat in den vergangenen neun Jahren jedes Mal die ATP Finals gespielt, wenn er nicht verletzt war."
Der einstige Weltranglistenerste betonte zudem: "Es gibt nicht viele Spieler, die achtmal bei den ATP Finals dabei waren und sie zweimal gewonnen haben."
Besonders stört den US-Amerikaner, dass im Schatten von Jannik Sinner und Carlos Alcaraz andere Spitzenspieler oftmals schlechter dargestellt würden, als sie tatsächlich seien.
Roddick: "Gegenüber jedem Tennisspieler beleidigend"
"Nur weil Carlos und Jannik so gut sind, sollten wir nicht an den Punkt kommen, an dem jeder andere behandelt wird wie ein Stück Dreck", wütete Roddick. Seine Einschätzung habe nichts mit einer persönlichen Beziehung zu Zverev zu tun. "Ehrlich gesagt kenne ich Sascha nicht. Ich habe ihn ein paar Mal flüchtig getroffen, aber das beeinflusst meine Meinung über sein Tennis nicht."
Für den 43-Jährigen ist die Hierarchie im Herrentennis eindeutig: Hinter Sinner und Alcaraz sei Zverev seit Jahren der nächste Spieler in der Rangordnung.
"Hinter Sinner und Alcaraz ist er immer dieser nächste Mann. Zu behaupten, er sei nicht so gut, ist gegenüber jedem Tennisspieler auf der Welt beleidigend", stellte Roddick klar.
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