Andy Murray knöpft sich Alexander Zverev nach Ausraster in Acapulco vor: "Gefährlich und rücksichtslos"
Der frühere Weltranglistenerste Andy Murray hat sich nach dem Ausraster von Alexander Zverev in Acapulco zu Wort gemeldet und den Hamburger für sein Verhalten kritisiert. "Das war gefährlich und rücksichtslos", verurteilte der 34-Jährige die Aktion des 24-Jährigen, der nach seiner Doppel-Niederlage mehrfach mit dem Schläger auf den Schiedsrichterstuhl schlug und den Referee zudem beleidigte.
Der Zverev-Eklat im Video: Das brachte ihn zum Ausrasten
Quelle: SNTV
Zverev ließ beim ATP-Turnier von Acapulco nach der Doppel-Niederlage an der Seite von Marcelo Melo (Brasilien) gegen Lloyd Glasspool und Harri Heliövaara (Großbritannien/Finnland) seinem Frust freien Lauf und wurde nach einem Ausraster gegen Stuhlschiedsrichter Alessandro Germani (Italien) vom kompletten Turnier ausgeschlossen.
Der Hamburger schlug dabei mit seinem Schläger insgesamt . Bereits während des Matches hatte Zverev Germani nach einer vermeintlichen Fehlentscheidung verbal attackiert ("Du verdammter Idiot").
Wenige Stunden später entschuldigte sich Deutschlands Nummer eins für sein Handeln in den sozialen Medien.
"Es ist schwer in Worte zu fassen, wie sehr ich mein Verhalten während und nach dem gestrigen Doppel bereue", schrieb er in einem Story-Post bei Instagram.
Murray zeigt Verständnis gegenüber Zverev
Sein Verhalten gegenüber des Unparteiischen sei "falsch und inakzeptabel" gewesen, weshalb er sich bei seinen Fans, dem Turnier und dem Sport, den er liebe, entschuldigen möchte.
Obwohl Murray die Aktionen des 24-Jährigen in Mexiko verurteilte, zeigte er gegenüber Zverev auch Verständnis.
"Ich verstehe natürlich, dass viele Athleten frustriert sind, wenn es in ihrer Sportart nicht läuft. Sicherlich habe ich mich auf dem Tennisplatz nicht immer so verhalten, wie ich es gerne hätte", betonte der 34-Jährige nach seiner Achtelfinal-Niederlage gegen Jannik Sinner beim ATP-Turnier in Dubai.
Gilbert fordert harte Strafe für Zverev
Murray räumte weiter ein, auf dem Tennisplatz selbst kein Engel zu sein, dennoch sei Zverevs Verhalten eindeutig zu weit gegangen.
"Du kannst einfach nicht mit dem Schläger mehrmals in die Nähe des Schiedsrichters schlagen", stellte Murray klar.
Sein ehemaliger Coach Brad Gilbert forderte bei Twitter dagegen sowohl eine lange Sperre als auch eine Geldstrafe für Zverev. Der 60-Jährige, der neben Murray in seiner Trainerkarriere unter anderem Andre Agassi und Andy Roddick trainierte, bezeichnete den Eklat in Acapulco darüber hinaus als "sehr ernste Situation".
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Sinner in Dubai zu stark für Murray
Quelle: Perform
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