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ATP Finals Turin: Novak Djokovic bezwingt Casper Ruud zum Auftakt in zwei Sätzen - Feuerwerk nach Stotterstart
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Publiziert 15/11/2021 um 15:50 GMT+1 Uhr
Start nach Maß für den Topfavoriten: Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic hat bei den ATP Finals in Turin mit einem Auftaktsieg seine Ambitionen unterstrichen - auch wenn er gegen den unbekümmert aufspielenden Debütanten Casper Ruud (Norwegen) zunächst mehr kämpfen musste als erwartet. Der Weltranglistenerste aus Serbien setzte sich letztlich aber souverän mit 7:6 (7:4), 6:2 durch.
Novak Djokovic in seinem Auftaktmatch gegen Casper Ruud
Fotocredit: Getty Images
Novak Djokovics weitere Gegner in der Grünen Gruppe sind French-Open-Finalist Stefanos Tsitsipas (Griechenland) und Andrey Rublev aus Russland, die sich am Montagabend duellierten. Dabei siegte Rublev 6:4, 6:4. Die beiden besten Spieler der zwei Vorrundengruppen erreichen das Halbfinale, dort könnte Djokovic auch frühestens auf Olympiasieger Alexander Zverev (Hamburg) treffen.
Djokovic bestätigte beim Saisonfinale der acht Jahresbesten seinen Ruf als Startspezialist. Bei seiner 14. Teilnahme gewann er zum 13. Mal seine Auftaktpartie, nur beim Debüt 2007 hatte er das Turnier mit einer Niederlage begonnen.
Der 34-Jährige hat die ATP Finals bereits fünfmal gewonnen, mit einem weiteren Titel würde er zu Rekordhalter Roger Federer (Schweiz) aufschließen und wäre der älteste Sieger beim Saisonabschluss.
Der 22 Jahre alte Ruud, der mit fünf Titeln in diesem Jahr gemeinsam mit Djokovic und Zverev die Bestmarke auf der ATP-Tour hält, spielte frech und angriffslustig und erwischte den Favoriten mit einem frühen Break zum 1:0 kalt.
Ruud zwingt Djokovic im ersten Satz in den Tiebreak
Mit seiner mutigen Spielweise hielt der Norweger die Nummer eins der Welt bis zum 3:1 auf Distanz. Dann aber kam der 20-malige Grand-Slam-Champion auch aufgrund seines starken ersten Aufschlags immer mehr ins Rollen. Er nahm dem Norweger sein viertes Aufschlagspiel ab und glich zum 3:3 aus. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der im zehnten Spiel seinen Höhepunkt fand.
Dabei wehrte Ruud gleich zwei Satzbälle für Djokovic ab und schaffte tatsächlich den 5:5-Ausgleich. Über neun Minuten lang hatten sich die beiden im zehnten Spiel die Bälle hin- und her geschlagen.
Der Weltranglistenachte erzwang schließlich den Tiebreak, musste sich aber 4:7 geschlagen geben.
Im zweiten Satz hatte Ruud dann aber nicht mehr viel entgegenzusetzen und musste abreißen lassen. Djokovic schaffte ein Doppel-Break und stellte so früh die Weichen auf Sieg. Nach gerade einmal 29 Minuten im zweiten Durchgang war sein 13. Auftaktsieg bei den ATP Finals perfekt.
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(mit SID)
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