ATP Finals: Alexander Zverev hadert nach nächster Pleite gegen Jannik Sinner - und hofft auf Wiedersehen in Turin

Alexander Zverev musste sich bei den ATP Finals in Turin einmal mehr Jannik Sinner geschlagen geben. Gegen den Weltranglistenersten verlor die deutsche Nummer eins das fünfte Match in Folge - und setzte nach der Partie dennoch auf eine Revanche: "Ich hoffe auf ein Wiedersehen. So einfach ist das in dieser Woche." Auch Sinner selbst musste zugeben, dass er vor allem der glücklichere Spieler war.

Zverev: "Dieses Jahr war ein Alptraum für mich"

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Nach den Niederlagen im Finale von Wien und im Halbfinale beim Masters in Paris musste sich Zverev innerhalb weniger Wochen erneut gegen den Südtiroler geschlagen geben.
Dabei spielte die Nummer drei der Welt bei der 4:6, 3:6-Niederlage gut mit, war seinerseits keineswegs chancenlos. Warum er dennoch den Kürzeren zog, erklärte der Deutsche auf der anschließenden Pressekonferenz.
"Der größte Unterschied im heutigen Spiel war, wie er bei den Breakpunkten aufgeschlagen hat", analysierte Zverev und fügte hinzu: "Denn ich hatte mehr Breakpunkte als er. Ich habe mich von der Grundlinie aus sehr gut gefühlt. Um ehrlich zu sein, hatte er zwei Chancen, mich zu breaken, und er hat beide genutzt, und ich hatte viele Chancen und habe keine genutzt."
Tatsächlich ließ Zverev gleich sieben (!) Breakchancen ungenutzt. Auch hierfür hatte der 28-Jährige eine Erklärung - und lobte vor allem seinen Gegner: "Ich hatte keinen einzigen zweiten Aufschlag (beim Breakpunkt). Ich war überhaupt nicht im Ballwechsel. Ich glaube, ich habe einen Return gespielt und er hat einen Vorhand-Winner geschlagen. So ist es schwierig, aber er hat seinen Aufschlag stark verbessert."

Zverev klagt über Verletzungen: "Ein Alptraum"

Gegen den aktuell besten Tennisspieler der Welt spielen allerdings auch andere Faktoren eine Rolle, so Zverev weiter: "An erster Stelle steht, gesund und verletzungsfrei zu bleiben, denn dieses Jahr war für mich in Bezug auf Verletzungen ein Alptraum, ich hatte ständig irgendetwas. Es war schwierig, mich zu verbessern, wenn ich immer erst einmal versuchen musste, wieder gesund zu werden. Das ist das Wichtigste."
Dennoch konnte der Deutsche auch positive Aspekte aus seinem Spiel mitnehmen: "Aber insgesamt fand ich es von der Grundlinie aus und so, wie das Spiel verlief, ein gutes Match, das vielleicht knapper war, als es das Ergebnis vermuten lässt."
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Highlights: Zverev verzweifelt an eiskaltem Sinner

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Sinner lobt Zverev: "Weiß nie, was passiert wäre"

Auch Sinner schien sich der Knappheit des Ergebnisses nach der Partie durchaus bewusst. "Ich hatte das Gefühl, dass er heute ein paar Dinge geändert hat", sagte er mit Blick auf Gegner Zverev, "Ich war immer noch bereit, damit umzugehen, aber wenn ich nicht so aufgeschlagen hätte, wie ich aufgeschlagen habe - vor allem in wichtigen Momenten - weiß man nie, was passiert wäre."
Der Italiener gab zu, dass das Ergebnis "vielleicht anders ausgefallen wäre", wenn er in den entscheidenden Momenten nicht so fokussiert seinen Aufschlag durchgebracht hätte: "Ich hatte das Gefühl, dass er vom hinteren Teil des Platzes aus sehr, sehr gut gespielt hat, aber gleichzeitig habe ich versucht, taktisch perfekt zu sein."
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Sinner nach Sieg über Zverev: "Es war ein sehr enges Match"

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Während Sinner bereits für das Halbfinale in Turin planen kann, muss Zverev im Gruppen-Endspiel gegen den Kanadier Félix Auger-Aliassime bestehen. Dann könnte im Endspiel erneut ein Duell mit Sinner winken.
Zverev jedenfalls schien einer Revanche gegenüber nicht abgeneigt: "Ich hoffe, ihn wiederzusehen. So einfach ist das diese Woche."
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Fünfter Sieg gegen Zverev in Serie: Sinner nennt Erfolgsrezept

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