Zverev wittert bei den ATP Finals seine Chance als Außenseiter: "Perfektes Szenario, um Sinner wehzutun"

Alexander Zverev trifft im zweiten Gruppenspiel der ATP Finals 2025 auf den Branchenprimus: Lokalmatador und Hallenspezialist Jannik Sinner. Jüngst setzte es für den Deutschen zwei Niederlagen gegen den Italiener, Zverevs Team glaubt dennoch an eine Überraschung. Bruder Mischa und Ex-Profi Philipp Kohlschreiber erklären, worauf es für den Weltranglistendritten ankommen wird.

Highlights: Zverev hält Shelton in Schach

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"Aller guten Dinge sind drei, er wird es schaffen", sagte Mischa Zverev im "Sky"-Interview mit einem Schmunzeln auf die Frage, warum es für seinen Bruder Alexander am Mittwochabend gegen Jannik Sinner (20:30 Uhr im Liveticker) anders laufen wird als in den vergangenen beiden Duellen.
Sowohl im Finale von Wien als auch beim 0:6, 1:6 im Halbfinale von Paris musste sich Zverev kürzlich geschlagen geben. Auf dem Papier ist Sinner, der seit mittlerweile 27 Partien in der Halle ungeschlagen ist, der klare Favorit.
Aber das Team Zverev ist vorbereitet. "Richtungswechsel einschlagen gegen Jannik ist extrem wichtig", verriet Mischa Zverev am Dienstag auf Nachfrage, wie sich sein Bruder auf das Duell vorbereite: "Er (Sinner, Anm. d. Red.) liebt es, die Ballwechsel zu dominieren und zu kontrollieren. Das heißt: Er geht oft als erster mit der Rückhand oder mit der Vorhand longline. Er hat bestimmte Spielzüge, die er sehr bevorzugt."
Zverev müsse "morgen im Kopf hellwach sein. Das ist das Wichtigste."
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Am Ende wird's deutlich: Sinner lässt nichts anbrennen - Highlights

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Kohlschreiber: "Perfektes Szenario, um Sinner wirklich wehzutun"

In eine ähnliche Kerbe schlug "Sky"-Experte Philipp Kohlschreiber: "In meinen Augen muss Zverev den aggressiveren Part im Match übernehmen." Wichtig sei es, "aggressiv in die Vorhand von Sinner zu kommen" und diesen "nicht sein A-Game spielen zu lassen", so der 42-Jährige Ex-Profi.
Zudem brauche Zverev erneut einen überragenden Aufschlag-Tag wie beim Auftaktsieg gegen Ben Shelton. "Das ist das Fundament", so Kohlschreiber, der Turin generell für ein gutes Pflaster für den Deutschen hält: "Ich habe das Gefühl, es ist das perfekte Szenario, um Sinner wirklich wehzutun."
Auch Zverev selbst traut sich trotz Sinners Ausnahmestellung in der Halle einiges zu. "Wenn ich zu 100 Prozent fit bin", sagte der Hamburger, "dann kann ich eine Chance haben". In den vergangenen Wochen hatte dem 28-Jährigen der Körper immer wieder ein Strich durch die Rechnung gemacht. Erst war es lange der Rücken, in Paris machten Zverev Knöchelprobleme zu schaffen.
In Turin scheint Zverev jedoch wieder im Vollbesitz seiner Kräfte zu sein.
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"Super happy": Zverev glücklich über Auftaktsieg in Turin

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