Bei Temperaturen von knapp über 30 Grad verwandelte der an Nummer vier gesetzte Rublev nach 1:21 Stunden seinen ersten Matchball. Zuletzt hatte Kohlschreiber im Mai 2019 beim Heimspiel in München unter den letzten Acht eines ATP-Turniers gestanden. Schon zuletzt bei den French Open in Paris überzeugte er mit seinem Drittrundeneinzug. Am Rasen-Höhepunkt in Wimbledon (ab 28. Juni) wird er bereits zum 16. Mal teilnehmen.
Im ersten Satz musste Kohlschreiber nur einen Breakball abwehren. Auch sein Gegenüber leistete sich kaum einen Fehler und gewährte dem Deutschen keine Möglichkeiten. Nach Rublews starkem Endspurt im Tiebreak legte der Weltranglistensiebte mit einem Break direkt zu Beginn des zweiten Satzes nach.
In diesem Jahr könnte für den früheren Top-20-Spieler ein weiteres Highlight anstehen, ein Start bei den Olympischen Spielen in Tokio ist möglich. "Offen ist noch, ob Philipp Kohlschreiber über sein Protected Ranking ins Turnier einsteigen kann", sagte Bundestrainer Michael Kohlmann am Mittwoch. Im Einzel sind maximal vier Starter pro Nation erlaubt. Alexander Zverev, Jan-Lennard Struff und Dominik Koepfer sind bereits sicher dabei
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(SID)

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