Djokovics Entscheidungen hätten gezeigt, dass sein Fokus auf den Grand-Slam-Turnieren liege und er daher beabsichtigte, seinen Tross zu verkleinern. "Er wollte sein Team reduzieren und noch nur einen Coach haben", erklärte Vajda.
Der Weltranglistenerste aus Serbien hatte im März diesen Jahres nach insgesamt 15-jähriger Zusammenarbeit die die Trennung von seinem Erfolgstrainer verkündet. Der Rest von Djokovics Team um Coach Goran Ivanisevic blieb jedoch unverändert.
Die Gründe, warum sich Djokovic letztlich für Ivanisevic entschied, habe Vajda eigenen Aussagen zufolge nie erfragt. "Ich nahm nach Betrachtung seines Turnierkalenders an, dass er sein Team verkleinern will und deshalb Goran wählte. Es ergibt für einen Trainer keinen Sinn, ihn nur bei Grand Slams zu coachen, weil ein Trainer einen langfristigen Plan braucht", so der 57-Jährige weiter.
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Vajda versicherte jedoch, dass es zwischen ihm und Djokovic kein böses Blut gebe.
"Novak und ich sind nach wie vor Freunde, es war eine freundschaftliche Trennung", betonte er und führte aus: "Ich hatte während meiner gemeinsamen Zeit mit Novak das Glück, ihm dabei zuzusehen, wie er sich in den Spieler verwandelte, der er heute ist. Ich werde mit Stolz auf unsere gemeinsame Zeit zurückblicken und bin dankbar für alle unsere Erfolge. Ich werde weiterhin auf und auch neben dem Platz eine große Stütze für ihn sein und freue mich jetzt auf neue Herausforderungen."

Vajda coacht Landsmann Molcan

Jene neue Herausforderung ließ nicht lange auf sich warten. Der Slowake Alex Molcan verkündete am Mittwoch via Instagram die Zusammenarbeit mit Landsmann Vajda. "Ich bin äußerst glücklich, dass er mein Angebot angenommen hat und sich meinem Spiel annimmt", schrieb die Nummer 47 der Welt.
Auch Vajda selbst zeigte sich von dem bevorstehenden Engagement begeistert. "Ich bin froh, dass ich den besten slowakischen Tennisspieler trainieren werde. Ich hatte viele Angebote, aber ich wollte einem slowakischen Spieler helfen - das gibt mir Energie", sagte er.
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