Jannik Sinner feiert Titel-Premiere beim Masters in Paris und jagt Carlos Alcaraz Platz eins im ATP-Ranking ab

Jannik Sinner hat das ATP Masters in Paris triumphal abgeschlossen. Der 24-Jährige gewann das Finale gegen Félix Auger-Aliassime 6:4, 7:6 (7:4) und wird am Montag Carlos Alcaraz von Platz eins der Weltrangliste verdrängen. Sinner steht nun bei fünf Titeln in dieser Saison und hat mit dem ersten Turniererfolg beim Pariser Masters seine Serie auf 26 Siege in Folge auf Indoor-Hartplatz ausgebaut.

Sinner ringt Auger-Aliassime im Finale nieder - Highlights

Quelle: Perform

"Es ist großartig, es war ein sehr intensives Finale. Wir wussten beide, was auf dem Spiel stand. Es war ein fantastisches Jahr, unabhängig davon, was in Turin passieren wird", erklärte Jannik Sinner im Sieger-Interview.
Der Favorit hatte im Match sofort klargestellt, wer Herr im Hause der La Défense Arena ist. Der Südtiroler knöpfte Auger-Aliassime direkt das erste Aufschlagspiel zum 1:0 ab.
Der Kanadier leistete Sinner, im Unterschied zum angeschlagenen Alexander Zverev im Halbfinale, aber starke Gegenwehr. Dennoch: Es war kein Kraut gewachsen gegen den viermaligen Grand-Slam-Turniersieger.
"Jannik ist immer zur Stelle. Es ist eine Kunst, genau dann dein bestes Tennis zu spielen, wenn der andere aufkommt", lobte Ex-Profi Philipp Kohlschreiber den Italiener bei "Sky". Nach 44 Minuten sicherte sich Sinner bei eigenem Aufschlag die Satzführung.
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Jannik Sinner beim ATP Masters 2025 in Paris

Fotocredit: Getty Images

Auger-Aliassime, der im Erfolgsfall sicher für die ATP Finals in Turin (9. bis 16. November) gewesen wäre, hielt weiterhin sehr gut mit.
Der Weltranglistenzehnte wehrte früh im zweiten Satz zwei Breakbälle seines Kontrahenten ab und gestaltete den Durchgang bis zum Stand von 6:6 komplett offen.

Auger-Aliassime zwingt Sinner in den Tiebreak

Auger-Aliassime zwang den Favoriten in den Tiebreak und hatte plötzlich auch die Mehrheit des Publikums auf seiner Seite. "Er schlägt besser auf, hat mehr erste Aufschläge", lobte Kohlschreiber den Nordamerikaner.
Sinner aber blieb cool, zog im Tiebreak von 2:2 bis auf 5:2 davon - ehe er ein intensives Finale nach einer Stunde und 52 Minuten mit dem ersten Matchball für sich entschied.
Auger-Aliassime verpasste damit seinen ersten Masters-Titel. Der Kanadier stand 2024 schon einmal in einem Masters-Endspiel, musste sich dabei aber in Madrid Andrey Rublev geschlagen geben. Aber: "Das Abenteuer geht weiter", wie er im On-Court-Interview versicherte und sich ausdrücklich bei seinem Team bedankte.

Sinner bringt fünften Masters-Titel nach Hause

Für Sinner war es nach Toronto (2023), Miami, Cincinnati und Shanghai (alle 2024) der fünfte Erfolg bei einem Masters-Wettbewerb. Insgesamt bringt es der 24-Jährige nun auf 23 Titel plus den Gewinn der ATP Next Gen Finals 2019.
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Sinner nach Titel-Premiere: "Egal was jetzt in Turin passiert ..."

Quelle: Perform

Ab Montag beginnt überdies die 66. Woche als Nummer eins des ATP-Rankings für Sinner, was aktuell Platz zwölf in der ewigen Bilanz bedeutet. Angeführt wird diese Wertung von Novak Djokovic, der sagenhafte 428 Wochen an der Spitze thronte.
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Bagel in Satz eins - Highlights zum Zverev-Aus gegen Sinner

Quelle: Eurosport


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