ATP Rom - Alexander Zverev nach Viertelfinal-Einzug beim Masters selbstkritisch: "Daran muss ich arbeiten"

Wieder musste Alexander Zverev zittern, wieder setzte er sich knapp durch. Durch einen 6:3, 7:6 (7:5)-Sieg gegen den Australier Alex de Minaur ist der Olympiasieger beim Masters in Rom ins Viertelfinale eingezogen. Im zweiten Satz schlichen sich jedoch einige Konzentrationsschwächen ein, weshalb sich Zverev im Anschluss durchaus selbstkritisch zeigte. Er weiß auch: Es besteht noch Luft nach oben.

Alexander Zverev beim ATP Masters in Rom

Fotocredit: Getty Images

Wirklich frustriert wirkte Alexander Zverev nur kurz an diesem warmen Frühjahrstag im Foro Italico. Eigentlich war doch "alles in Ordnung", der Olympiasieger voll auf Kurs Viertelfinale, doch plötzlich verlor er seine Linie, seinen Aufschlag und dann die Nerven.
Den Schläger schmiss Zverev in den Sand, die Römer auf den Tribünen pfiffen - und es fehlte nicht mehr viel zu einem herben Rückschlag bei der Generalprobe für die French Open.
Letztlich konnte Zverev das 6:3, 7:6 (7:5) über den flinken Australier Alex de Minaur als Arbeitssieg abhaken, allerdings mit einem klaren Auftrag an sich selbst: Ein Konzentrationsloch wie im zweiten Satz mit "drei extrem schlechten Aufschlagspielen" darf er sich gegen seine wahren Kontrahenten nicht leisten. "Daran muss ich arbeiten", ermahnte sich Zverev bei "Sky".
Die nächste Chance dazu bekommt er bereits am Freitag im Viertelfinale gegen den Chilenen Cristian Garín - eine dankbare Auslosung, denkt man an das vergangene Jahr zurück, als in der gleichen Runde Sandplatzkönig Rafael Nadal (Spanien) im Weg stand.

Zverev: "Habe mir heute mehrere Ruhepause genommen"

Diesmal bekommt Zverev, Rom-Sieger von 2017, ein weiteres Match, um als klarer Favorit Schwung für das Grand-Slam-Highlight in Paris (ab 22. Mai live im Free-TV bei Eurosport 1 und bei Eurosport auf Joyn!) aufzunehmen.
Zverev weiß, dass ein weiterer Sieg beim traditionellen Sandplatzmasters in Italien Pflicht ist, selbst wenn er nach den nächtlichen Strapazen und dem Endspiel von Madrid noch immer etwas "müde" ist. "Ich bin froh, dass ich im Viertelfinale stehe und die Chance auf das Halbfinale habe. Das ist die politisch korrekte Antwort, und dabei bleibe ich", sagte er verschmitzt. Seine gute Laune hatte er da längst wiedergefunden.
Auf dem Court dominierte zumindest im zweiten Satz der Ärger, vielleicht war es zu leicht, offensichtlich war sich Zverev nach zwei schnellen Breaks zu sicher. "Ich habe mir heute mehrere Ruhepausen genommen", sagte er nach dem Matchball: "Eigentlich lief alles gut, dann war ich vielleicht ein bisschen zu relaxed, und plötzlich steht es 6:6." Und das Zittern begann erneut.

ATP Rom: De Minaurs Fehler im Tiebreak helfen Zverev

Wie schon zum Auftakt gegen den Argentinier Sebastián Báez. Wieder bedurfte es im Tiebreak einiger Fehler seines Kontrahenten, um einen dritten Satz zu vermeiden.
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Mit Mühe und Erfolg - so startete Zverev ins Masters von Rom

Quelle: SNTV

De Minaur tat Zverev zwar den Gefallen, doch der stellte mit Blick auf die kommenden Aufgaben inklusive der in Roland Garros unmissverständlich fest: "Ich kann nicht immer mit Break führen und zum Match servieren und dann doch noch in den Tiebreak gehen." Irgendwann geht das schief.
(SID)
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Zverev schießt gegen die ATP: "Ich habe es satt"

Quelle: Perform

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