Australian Open 2025 - Boris Becker kritisiert Nick Kyrgios: "Große Worte vor dem Turnier, Taten sehen anders aus"
VonLukas Fegers
Publiziert 13/01/2025 um 14:32 GMT+1 Uhr
Nur drei Sätze, dann war es vorbei: Sein Grand-Slam-Comeback bei den Australian Open hatte sich Nick Kyrgios anders vorgestellt. Das bittere Erstrunden-Aus des 29-Jährigen gegen den Briten Jacob Fearnley warf bei manchem Beobachter auch Fragen nach der physischen Fitness des Australiers auf - so wie bei Eurosport-Experte Boris Becker. Dieser äußerte sich kritisch zum Auftritt des Enfant terrible.
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Quelle: Eurosport
"Große Worte vor dem Turnier, Taten sehen anders aus", sagte die deutsche Tennis-Legende bei der Live-Übertragung am Montag bei Eurosport und schob nach: "Ich bin gespannt, in welcher Form er wieder auftreten wird. Tennis ist ja sein Forum. Sein Geschäftsmodell ist, glaube ich, etwas anderes."
Nach einer verletzungsbedingt mehr als zweijährigen Grand-Slam-Zwangspause war Kyrgios vor heimischer Kulisse auf die große Tennis-Bühne zurückgekehrt. In den Monaten zuvor hatte er mit markanten Aussagen immer wieder auf sich aufmerksam gemacht.
So positionierte sich Kyrgios unter anderem als vielleicht lautstärkster Jannik-Sinner-Kritiker in dessen Doping-Posse oder schlug laute Töne mit Blick auf seine eigenen Ziele an. "Das Einzige, was ich jetzt anstrebe, ist ein Grand Slam", verkündete der Wimbledon-Finalist von 2022. Dies sei "das Einzige, was die Leute endlich zum Schweigen bringen" werde.
Sein Australian-Open-Auftakt gegen Fearnley, die Nummer 92 der Welt, ging dann aber mächtig in die Hose: Kyrgios unterlag mit 6:7 (3:7), 3:6, 6:7 (2:7) und musste sich während des Matches am Bauch behandeln lassen. Der 1,93 Meter große Rückkehrer war merklich nicht im Vollbesitz seiner Kräfte.
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