Die dreimalige Grand-Slam-Siegerin Angelique Kerber (Kiel), Andrea Petkovic (Darmstadt) und Laura Siegemund (Metzingen) waren in Melbourne schon an ihren Auftakthürden gescheitert.
Bei den Männern erreichte nur der Weltranglistensiebte Alexander Zverev (Hamburg) die dritte Runde. Insgesamt waren aus deutscher Sicht vier Frauen und fünf Männer ins Rennen gegangen.
"Es ist schade, dass ich in den wichtigen Situationen im ersten Satz vielleicht nicht mein bestes Tennis gespielt habe", sagte Barthel: "Aber es ist lange her, dass ich ein Match auf diesem Niveau gegen eine so gute Spielerin gespielt habe. Deswegen kann ich stolz auf mich sein, ich kann viel Positives aus dem Match ziehen."
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Barthel, die bei den Australian Open 2017 als Achtelfinalistin ihr bestes Grand-Slam-Resultat gefeiert hatte, war in den vergangenen Jahren immer wieder von Verletzungen und Krankheiten zurückgeworfen worden.

Highlights | Barthel streicht gegen Muchova die Segel

Barthel hat Mühe mit Muchovas Spiel

In Melbourne durfte sie aufgrund eines sogenannten protected ranking für länger ausgefallene Spielerinnen in der Hauptrunde antreten.
Eine Fußblessur hatte sie ab Juli 2019 geplagt, erst Anfang dieses Jahres kehrte sie auf die Tour zurück. "Ich denke, es war ein gutes Turnier für mich", sagte sie trotz ihres Ausscheidens.

Barthel: "Das ärgert mich natürlich, aber ..."

Am Donnerstag hatte Barthel, die in der Weltrangliste auf Rang 212 abgerutscht ist, schnell Mühe mit dem powervollen Spiel der 185 Plätze besser klassierten Muchova.

Unterschied wird deutlich

Ein erstes Break zum 2:3 konnte die Schleswig-Holsteinerin noch umgehend egalisieren, danach musste sie jedoch abreißen lassen und verlor den ersten Satz in 42 Minuten.
Im zweiten Durchgang wurde der Qualitätsunterschied noch deutlicher, nach dem 1:0 gewann Barthel kein Spiel mehr. Nach 1:13 Stunden war die ernüchternde Bilanz für die DTB-Frauen endgültig perfekt.
"Muchova war ein Tick besser, konstanter auf diesem hohen Niveau des Tempos - beide haben sehr schnell gespielt", analysierte Expertin Barbara Rittner bei Eurosport. "Mona hat letztes Jahr einfach zu wenig Matches gegen Top-Spielerinnen gehabt. Dann spielst du hier und da den wichtigen Punkt falsch, spielst nicht intuitiv, denkst zu viel nach und dann kommt doch der eine oder andere Fehler mehr."
Barthel brauche jetzt einfach mehr "Matches dieser Art".
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(SID)
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