Der 34-Jährige habe diesen Kampf "nicht nur für sich selbst, sondern für die ganze Welt geführt".
In Australien sei nun endlich "auf der Grundlage aller Fakten entschieden" worden, erklärte Djordje Djokovic: "Es gab keinen Grund für eine andere Entscheidung. (...) Es war eine große Niederlage für die australischen Behörden und sie nehmen das schlecht auf."
Wenige Stunden später ergänzte der Bruder des Weltranglistenersten auf einer Pressekonferenz in Belgrad versöhnlicher: "Wir empfinden einfach Liebe für die ganze Welt. Wir lieben Australien. Novak liebt Australien. Wir waren schon so oft dort, wir werden immer wieder zurückkommen."
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Man müsse "den Menschen danken, die sich jeden Tag vor dem Hotel versammelt haben, für die Unterstützung, die Liebe und den Frieden, den sie ihm geschickt haben".
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Bericht über Verhaftung von Djokovic falsch

Dadurch habe sein Bruder überhaupt erst den Prozess gewinnen können, ist sich Djordje Djokovic sicher.
Berichte vor allem aus Serbien über eine Verhaftung des Weltranglistenersten kurz nach der Gerichtsverhandlung stellten sich schnell als falsch heraus. Die Nummer eins der Weltrangliste trainierte stattdessen bereits in der Rod Laver Arena, wie ein Twitter-Beitrag zeigte.
Gegenüber "Sky News" hatte Vater Srdjan Djokovic noch bekräftigt, dass sein Sohn von der australischen Regierung "verhaftet" worden sei. Auf der Pressekonferenz der gesamten Familie meinte Djokovic Senior dann: "Er würde sich von niemandem in die Knie zwingen lassen. Er ist ein mentaler Riese, ein fantastischer junger Mann, der nie jemandem wehgetan hat."

"Der größte Sieg seiner Karriere"

Allerdings störe es viele, "dass jemand aus einem kleinen Land der Beste in diesem Sport" sei. Sein Sohn habe diesen Sieg für "die gesamte freiheitsliebende Welt" errungen, tönte Srdjan Djokovic. Mutter Dijana meinte sogar: "Das ist der größte Sieg seiner Karriere, er ist größer als jeder Grand Slam."
Djokovic hatte zuvor ein Gerichtsverfahren für sich entschieden. Richter Kelly hatte die Entscheidung der Grenzbeamten, das Visum des Serben bei dessen Einreise zu stornieren, aufgehoben. Einwanderungsminister Alex Hawke kann allerdings mit einer speziellen Befugnis das Visum erneut annullieren.
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