Australian Open - Nick Kyrgios moniert Fokussierung auf Federer, Nadal und Djokovic: "Schlechter Job"
Nick Kyrgios hat sich im Rahmen einer Pressekonferenz bei den Australian Open zur Zukunft des Tennissports bei den Männern geäußert - und dabei auf Versäumnisse hingewiesen. "Das Tennis hat in der Vergangenheit einen schlechten Job gemacht, wenn es darum ging, neue Persönllichkeiten zu akzeptieren." Stattdessen habe man bei der Vermarktung auf nur drei Spieler gesetzt, so Kyrgios.
Nick Kyrgios bei den Australian Open
Fotocredit: Getty Images
Es war unschwer zu erraten, wen Kyrgios mit diesen drei Spielern meinte: Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic.
Das Trio gewann zusammen 60 Grand-Slam-Titel und prägt bis heute eine Ära, wie es sie im Tennis nie zuvor gab.
Da man bei den Verantwortlichen nun merke, dass die Zeit der sogenannten Big 3 langsam ablaufe, "werden jetzt Spieler aus der nächsten Generation gepusht". Das komme zwar spät, sei aber extrem wichtig für den Sport.
"Ich mag die beiden jungen Kanadier", erklärte Kyrgios im Hinblick auf Denis Shapovalov (22) und Félix Auger-Aliassime (21), die beide im Viertelfinale der Australian Open stehen. "Ich denke, die zwei können etwas ganz Spezielles leisten", lobte der 26-Jährige, der zu den schillerndsten Figuren im ATP-Zirkus gehört.
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'Tennis has done a really poor job embracing personalities' - Kyrgios
Quelle: Eurosport
Möglicherweise meinte Kyrgios auch sich selbst, als er monierte, dass "der Tennissport Schwierigkeiten hat, neue Persönlichkeiten anzunehmen".
Kyrgios: "... andernfalls haben wir ein Problem"
Am Australier scheiden sich seit Langem die Geister. Die einen halten ihn für einen begnadeten Entertainer und Profi, andere bemängeln seine provokanten Auftritte und Allüren.
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Heikle Situation im Gym - Kyrgios und Kokkinakis schildern Vorfall
Quelle: Eurosport
Für Kyrgios aber ist die Sache klar: Ohne eine gute Show geht es nicht. "Die Qualität im Einzel zwischen mir und Medvedev war auf einem ziemlich guten Niveau - und es hat Spaß gemacht", erinnerte der Weltranglisten-115. an seine 6:7 (1:7), 6:4, 4:6, 2:6-Niederlage in der 2. Runde.
"Am Ende gebe ich ihm Shakehands und sage ihm, dass er einfach zu gut war. Aber: Das Match hat Spaß gemacht. Das muss im Tennis unterstützt werden, andernfalls haben wir ein Problem", schloss Kyrgios.
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Highlights: Kyrgios and Kokkinakis claim thrilling win to reach fourth round of doubles
Quelle: Eurosport
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