Australian Open: Alexander Zverev mit breiter Brust ins Duell mit Dominik Koepfer - Bruder Mischa mit Warnung
Alexander Zverev geht mit breiter Brust in die Australian Open. Die Vorbereitung lief exzellent, der Hamburger hofft auf den ersten Grand-Slam-Titel der Karriere. "Das war einer der besten Saisonstarts für ihn mit dem Turniergewinn beim United Cup. Ich hoffe, er kann das Positive mitnehmen", sagt Bruder Mischa Zverev im Exklusiv-Interview bei Eurosport. Eigentlich sehe er nur eine Gefahr.
Mischa exklusiv zu Alex Zverev: "Einer seiner besten Saisonstarts"
Quelle: Eurosport
Alexander Zverev ist heiß begehrt in der Hitze von Melbourne. Die Trainingseinheiten des Olympiasiegers sind gut besucht, viele Augen richten sich derzeit in Melbourne auf den 26-Jährigen.
Der wiederum strotzt vor Selbstvertrauen. "Ich bin jetzt wieder zurück in den Top Ten - was spricht dagegen, dass ich dieses Jahr oder irgendwann doch noch die Nummer eins werde?", fragte Zverev vor Kurzem in einem Interview mit dem "Playboy".
Tatsächlich beweist der Weltranglistensechste zu Saisonbeginn eine erstaunliche Frühform. Beim United Cup, den Deutschland gewann, habe sein Bruder "unglaublich gut gespielt", betont Mischa Zverev im Gespräch mit Eurosport-Reporter Markus Paszehr.
Wichtiger noch: "Man konnte sehen, dass er wirklich fit ist, was ein gutes Zeichen ist. Der Fuß hat gehalten. Er hat sich gut bewegt im Einzel und im Doppel", führt der 36-Jährige aus.
Dies sei ohne Zweifel "einer der besten Saisonstarts" für seinen jüngeren Bruder gewesen. Vor allem mit den beiden Siegen beim United Cup gegen die Top-Ten-Spieler Stefanos Tsitsipas und Hubert Hurkacz ließ Zverev aufhorchen.
Huber traut Zverev Australian-Open-Titel zu
"Wenn er so drauf ist, wie das beim United Cup der Fall war, dann ist der Grand-Slam-Titel immer drin", glaubt die ehemalige Topspielerin und heutige Eurosport-Expertin Anke Huber. Zverev bilde aus ihrer Sicht zusammen mit Novak Djokovic und Carlos Alcaraz das Favoriten-Trio im Melbourne Park.
Es sei allerdings "nicht ideal", dass in Runde eins mit Dominik Koepfer (Dienstag ab 9:00 Uhr im Ticker) ein deutscher Gegner warte. Dieser Faktor dürfte indes nur eine mentale Rolle spielen, denn vom Potenzial her spricht alles für Zverev, der auch die beiden bisherigen Vergleiche mit dem Weltranglisten-62. für sich entscheiden konnte.
Mischa Zverev warnt Bruder: "Nicht zu viel Druck machen"
Bruder Mischa hofft trotzdem, dass der Bruder einen Fehler der Vergangenheit nicht wiederholt. "Sascha darf sich jetzt nicht zu viel Druck machen, was bei ihm immer ein Thema ist. Er ist sehr ehrgeizig, macht sich aber vor allem in den ersten Runden zu viel Druck", so die ehemalige Nummer 25 des ATP-Rankings.
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Becker: "Zverev bei Australian Open im engeren Favoritenkreis"
Quelle: Eurosport
Zverev soll vielmehr die Atmosphäre und Zuneigung der Fans genießen. "Sascha ist einer, der sehr attraktives Tennis zeigt, wenn er gut spielt, deshalb lieben sie ihn hier", erläutert Mischa, der 2017 selbst bis ins Viertelfinale des Turniers vorstieß.
Koepfer rechnet mit schwererem Arm bei Zverev
Koepfer wiederum gibt sich vor dem Match kämpferisch. "Ich habe zweimal gegen ihn gespielt und hatte beide Male meine Chancen. Ich denke auch, dass sein Arm etwas schwerer sein wird am Anfang als beim United Cup, als er schon ein paar Matches gewonnen hatte. Ich rechne mir schon Chancen aus. Sonst könnte ich auch packen und heimfliegen", ließ der 29-Jährige wissen.
Im Zverev-Lager weiß man natürlich um die Stärken Koepfers, der zu Jahresbeginn den Challenger-Wettbewerb in Canberra gewann. Ein Marathonmatch soll aber unbedingt vermieden werden. Mischas Wunsch für die Partie fällt entsprechend aus: "Ich denke, es werden drei harte Sätze und ich hoffe, dass Sascha in drei gewinnt."
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Koepfer mit Power australischer Kekse gegen Zverev: "Druck ist bei ihm"
Quelle: Eurosport
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