Becker prophezeit im Eurosport-Podcast Das Gelbe vom Ball: Von diesem Quartett werden wir viel hören

Etliche junge Spieler schicken sich aktuell an, die Weltspitze des Tennis anzugreifen. Ein Quartett imponiert dem dreimaligen Wimbledon-Sieger aber ganz besonders. Neben seinem Schützling Holger Rune, Carlos Alcaraz und Ben Shelton traut Boris Becker Jannik Sinner eine große Zukunft zu. Im Eurosport-Podcast Das Gelbe vom Ball schwärmt der 56-Jährige in den höchsten Tönen vom Italiener.

Becker prophezeit Quartett große Zukunft: "Wird man viel von hören"

Quelle: Eurosport

Jannik Sinner blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück, im August feierte der Südtiroler seinen in Toronto seinen ersten Masters-Titel, außerdem triumphierte er in Montpellier, Peking und Wien. Zuletzt verpasste er seine Siegpremiere bei den ATP Finals vor heimischer Kulisse in Turin nur, weil Dauer-Dominator Novak Djokovic im Endspiel noch besser aufgelegt war (3:6, 3:6).
Dass Sinner eine große Zukunft auf der Tennis-Bühne bevorsteht, scheint gewiss, auch Eurosport-Experte Boris Becker hat in dem 21 Jahre alten Shootingstar einen potenziellen Kandidaten für einen Grand-Slam-Titel ausgemacht.
"Bei Jannik Sinner sieht man deutlich, dass er sich in den letzten ein, zwei Jahren verbessert hat", lobt Becker in der neuen Folge des Eurosport-Podcasts Das Gelbe vom Ball. Er ergänzt: "Er war immer gefährlich, aber er hat jetzt eine gewisse Konstanz und eine Entspanntheit auf dem Platz, durch die er auch in kritischen Phasen seiner Linie treu bleibt und Tennis spielt."
Dies sei "die Grundlage für den nächsten großen Schritt." Wie besagter nächster Schritt aussehen könnte, skizziert Becker dabei ganz konkret: "Der muss sein, bei einem Grand-Slam-Turnier ins Halbfinale oder Finale zu kommen und es vielleicht sogar zu gewinnen."

Jetzt anhören: Die neue Podcast-Folge mit Boris Becker

Becker lobt Sinner: "Unglaublich sympathisch"

Becker hebt mit Blick auf Sinner vor allem dessen Charakter positiv hervor: "Er ist ein zurückhaltender, höflicher, gut erzogener Junge. Wo gibt es das noch? Er ist ein Superstar und trotzdem entspannt, zurückhaltend und ein unglaublich sympathischer Sportler."
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Novak Djokovic (l.) und Jannik Sinner

Fotocredit: Getty Images

Demnach sei der Italiener, der in der Gruppenphase der Finals seinen späteren Bezwinger Djokovic sogar geschlagen hatte (7:5, 6:7, 7:6), Teil eines vielversprechenden Quartetts.
"Auch im Zusammenspiel mit dem Trio Alcaraz, Rune und Shelton wird man da im kommenden Jahr extrem viel hören werden", prophezeit der gebürtige Leimener.
Während Sinner, Rune und Shelton noch auf ihre erste Final-Teilnahme bei einem Major warten, ist Alcaraz der Youngster-Konkurrenz bereits einen Schritt voraus: Der Spanier gewann 2022 die US Open und in diesem Jahr den prestigeträchtigen Rasen.-Klassiker in Wimbledon.

Alcaraz ist die Messlatte

Alcaraz sei Becker zufolge auch die Messlatte für Sinner und Shelton, aber eben auch für Rune, den Becker kürzlich unter seine Fittiche nahm.
"Ich habe viele Matches gesehen, aber ich habe neben Carlos Alcaraz noch keinen Spieler gesehen, der so schnell Tennis spielen kann. Er hat so eine Power im Arm und so eine gute Hand-Auge-Koordination", lobt Becker seinen neuen Schützling.
Aber die Kunst bestehe nun darin, "die PS" – ähnlich wie Alcaraz – "auf die Straße zu bringen."
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Becker über Kerber-Comeback: "Hat sie die Geduld?"

Quelle: Eurosport

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