Man könnte stattdessen anderen Sportarten wie "Handball oder Tennis einfach mehr Raum" lassen, schlug Becker vor, der sich mit seinem Podcast-Gastauftritt für eine Teilnahme von Toni Kroos im vergangenen Jahr beim Eurosport-Podcast "Das Gelbe vom Ball" revanchierte.
Weltweit sei noch nie zuvor mehr Tennis geschaut worden, so der 53-Jährige, "nur nicht in Deutschland".
Mit dem Olympiasieg von Alexander Zverev gebe es nun aber vorerst eine einmalige Chance für den Tennis-Sport. Becker erklärte: "Wenn der Sechs-, Acht-, Zwölfjährige mehr über den erfolgreichen Zverev oder Struff hören würde, dann wird er dadurch einfach inspiriert und hat einfach Lust, vielleicht eher Tennis zu spielen und nicht Fußball."
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Mehr Fernsehübertragungen anderer Sportarten seien "das Zünglein an der Waage", meinte der Eurosport-Experte.

Becker: TV-Übertragungen nach Wimbledon-Sieg zu viel

Allerdings warnte Becker auch vor einer grenzenlosen Berichterstattung wie etwa nach seinem ersten Wimbledon-Sieg 1985.
"Es wurden dann Live-Schalten vom Training gemacht oder wie ich beim Frühstück sitze. Das war dann übertrieben", meinte der sechsmalige Grand-Slam-Sieger.
Damals habe sich sogar der Fußball beschwert, "dass einfach viel mehr Tennis-Turniere übertragen wurden und nicht mehr jedes Fußball-Spiel".
Bei Eurosport kommentiert Becker die drei Grand-Slam-Turniere Australian Open, French Open und US Open (ab 30. August live bei Eurosport) als Experte, für die der Sender die Rechte hält.
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Das Gelbe vom Ball – Der Tennis-Podcast von Eurosport: Alle Folgen gibt es hier
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