"Ich hoffe, dass Sascha von weitem erlebt hat, wie emotional es zur Sache gehen kann", erklärt Eurosport-Experte Boris Becker seine Hoffnung auf eine Rückkehr von Alexander Zverev ins deutsche Davis-Cup-Team und ergänzte:

Ich würde mir wünschen, dass er nächstes Jahr wieder zurück ins Davis-Cup-Team kommt.
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Ohne Zverev und mit Einzelspieler Philipp Kohlschreiber und Jan-Lennard Struff scheiterte Deutschland im Viertelfinale an Großbritannien. "Großbritannien hat Andy Murray nach seinem ersten Spiel rausgelassen. Das war bei uns nicht möglich", erläuterte Becker die Abwesenheit von Zverev:

Wir mussten immer mit Nummer eins und zwei starten.

Becker zufrieden mit Davis-Cup-Verlauf

Gerade bei dem engen Zeitplan des neuen Davis-Cup-Formats sei es laut dem 52-Jährigen schwierig: "Jede Nation hat mit ihrer stärksten Mannschaft gespielt. Da fehlte bei uns ganz klar Sascha Zverev - auch was den Plan angeht. Wir haben Mittwoch angefangen. Im Viertelfinale waren alle schon angeschlagen."

Mit der Leistung seines Teams, inklusive dem Doppel um Andreas Mies und Kevin Krawietz, zeigte sich der ehemalige Olympiasieger sehr zufrieden:

Man konnte nicht erwarten, dass wir Argentinien und Chile schlagen. Zumal wir ja nicht mit unserer Nummer eins gespielt haben.

Zverev war während des Turniers in Madrid nach Südamerika gereist, um dort in vier Showmatches gegen Roger Federer anzutreten. Im kommenden Jahr wird der Davis Cup erneut in Spanien stattfinden – dann auch hoffentlich mit Zverev als deutsche Nummer eins.

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